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So gelingt das E-Auto-Laden auch ohne Wallbox

Erstellt: 18. Jan. 2024 | Aktualisiert: 20. Jan. 2024
So gelingt das E-Auto-Laden auch ohne Wallbox-bild

Die eigene Wallbox ist in der Regel die bequemste und preiswerteste Lademöglichkeit für Elektroauto-Besitzer. Doch auch ohne Wallbox gibt es alternative Möglichkeiten, Strom für das eigene Elektroauto zu beziehen. In unserem heutigen Blogbeitrag stellen wir dir die entsprechenden Optionen einmal genauer vor.

Inhaltsverzeichnis

Die Notlösung: An der Haushaltssteckdose laden

Das Direktladen an einer Schuko-Steckdose ist grundsätzlich möglich, jedoch liefert sie mit 2,3 kW eine geringe Leistung. Selbst ein Kleinwagen-Akku wie beispielsweise vom MINI Cooper E, kostenlos zum Produkt anbieten. benötigt mehr als einen halben Tag, um vollständig aufgeladen zu werden. Bei größeren Fahrzeugen kann dies auch anderthalb Tage dauern.

MINI Cooper E von vorne in Blau

Daher ist das Laden am Haushaltsstecker für die meisten Elektroautobesitzer oft nur als Notlösung geeignet. Zudem besteht gerade bei älteren Immobilien das Risiko von Überlastungen und möglichen Überhitzungen der Stromleitungen bei häufigem Gebrauch. Personen, die regelmäßig über den Schuko-Stecker laden, sollten die Installation und insbesondere die Stromleitungen vor dem Erstgebrauch von einem Elektriker überprüfen lassen.

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Die mobile Wallbox als clevere Allzwecklösung

Bei fehlender Möglichkeit zur Installation einer festen Wallbox, beispielsweise aufgrund von Vermieterbeschränkungen, bietet sich die Nutzung einer mobilen Wallbox an. Dieses funktioniert an einer Schuko-Steckdose, empfehlenswerter jedoch an einer einfach zu installierenden Starkstromdose mit Ladeleistungen von 11 bis 22 kW.

go-e Charger Gemini Flex als mobile Wallbox

Modelle wie der Juice Booster Air 3 sind zwar mit rund 1.200 Euro teurer, bieten jedoch Adapter für fast alle europäischen Steckdosen. Als kostengünstigere Alternative eignen sich Produkte wie der go-e Charger Gemini Flex für rund 600 Euro, der nicht zuletzt aufgrund seines Preis-Leistungsverhältnisses und der Möglichkeit, den eigenen PV-Strom zu nutzen, zahlreiche Wallbox-Vergleiche gewonnen hat.

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Der Klassiker: die öffentliche AC-Ladesäule

Die Nutzung einer nahegelegenen Ladesäule als Hauptstromquelle für ein Elektroauto ist möglich, birgt jedoch Herausforderungen wie die geteilte Verfügbarkeit und steigende Tarife. Hier bietet sich jedoch ein Ladetarif mit einem deutschlandweit einheitlichen Preis je Kilowattstunde an. Beispielsweise der EnbW Mobility+ Tarif oder der Mainau Ladetarif.

Beim Übernachtladen solltest du trotzdem die sogenannten Blockiergebühren nach vier Stunden im Auge haben, die je nach Ladetarif bei einigen Ladestation erhoben werden. Positiv ist, dass an einer 11-kW-Säule nach vier Stunden bis zu 44 kWh (bei 22 kW sogar 88 kWh) geladen werden können, was ausreichend für die meisten täglichen Strecken ist.

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Gut zu wissen: In unserem Ladekartenvergleich findest du eine Übersicht mit den beliebtesten Ladetarifen in Deutschland.

Die schnellste Variante: die öffentliche Schnellladesäule

Schnellladesäulen mit einer Leistung von bis zu 350 kW können den Elektroauto-Akku im besten Fall in wenigen Minuten komplett aufladen. Selbst bei Verwendung von Fahrzeugen, die nicht die schnellste Ladetechnik unterstützen, lassen sich in 30 Minuten genug Kilometer Reichweite nachladen.

Mercedes EQE SUV beim Laden an einer DC-Ladestation

Allerdings gehen Schnelllader oft mit etwas höheren Kosten einher und sind somit die teuerste Option für E-Autofahrer. Zudem gelten die hohen Spannungen und Stromstärken langfristig als potenziell belastend für den Akku. Obwohl neuere Studien darauf hinweisen, dass der Einfluss auf die Lebensdauer auch nach 10 Jahren geringer ist als befürchtet. Und die meisten E-Auto-Hersteller zusätzlich eine mehrjährige Herstellergarantie auf die Fahrzeugbatterie gewähren.

Das Laden am Arbeitsplatz als zeit- und kostensparende Option

Elektroauto-Besitzer profitieren vom Laden am Arbeitsplatz, da immer mehr Unternehmen eigene Lademöglichkeiten bereitstellen. Mitarbeiter können bequem während der Arbeitszeit aufladen, was Zeit und Kosten spart. Dies fördert nicht nur die Umweltfreundlichkeit, sondern dient als attraktives Benefit, um Mitarbeiter zu binden und neue Talente anzuziehen. Steuerliche Vorteile für Unternehmen und Mitarbeiter können beim Laden am Arbeitsplatz zusätzlich entstehen.

Kostenlos laden nur noch vereinzelt möglich

Die Zeit, in der Supermärkte und Einkaufszentren kostenlosen Strom für Elektroautofahrer anbieten, neigt sich dem Ende zu. Ausnahmen wie IKEA oder in bestimmten Regionen auch Baumärkte existieren noch, doch diese Ladesäulen sind oft stark nachgefragt. Vielmehr bieten Supermärkte und Einkaufszentren nunmehr den Ladestrom zu stark vergünstigten Konditionen, die sich auf dem Niveau von Haushaltsstrom bewegen.

Zusammenfassend zeigt sich, dass Elektroauto-Besitzer auch ohne eine eigene Wallbox zuhause effektive Lademöglichkeiten nutzen können. Die Haushaltssteckdose mag als Notlösung dienen, jedoch ist ihre geringe Leistung oft unpraktisch und mit Risiken verbunden. Die mobile Wallbox stellt hier eine clevere Allzwecklösung dar, insbesondere wenn eine feste Installation nicht möglich ist. Modelle wie der go-e Charger Gemini Flex bieten vielseitige Optionen zu fairen Preisen.

Fazit: zum Laden des E-Autos ohne eigene Wallbox zuhause

Die Nutzung öffentlicher AC-Ladesäulen bietet eine weitere Alternative, wobei ein deutschlandweit einheitlicher Ladetarif wie der EnbW Mobility+ Tarif oder der Maingau Ladetarif Vorteile bringt. Auch das Laden am Arbeitsplatz erweist sich als vorteilhaft, sowohl in Bezug auf Zeitersparnis als auch auf steuerliche Vorteile für Unternehmen und Mitarbeiter. Bei der Nutzung von Schnellladesäulen ist zu beachten, dass die höheren Kosten und potenziellen Belastungen für den Akku abgewogen werden sollten, auch wenn neuere Studien und Herstellergarantien die Bedenken bezüglich der Lebensdauer mindern.

Die Zeit des kostenlosen Ladens in Supermärkten neigt sich dem Ende zu, stattdessen bieten viele nun vergünstigte Konditionen an. Insgesamt stehen dir als Elektroauto-Besitzer diverse Optionen zur Verfügung, um deinen Strombedarf zu decken, selbst wenn eine eigene Wallbox nicht möglich ist.

Bildnachweise: BMW Group, Mercedes-Benz Group AG, go-e GmbH

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