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Der go-Charger Gemini Flex zählt zu einer der beliebtesten mobilen Ladelösungen in Deutschland. Und das aus gutem Grund. Denn ähnlich wie ein Schweitzer-Taschenmesser ist der Gemini Flex von go-e beeindruckend vielseitig einsetzbar. So lässt er sich zu Hause an der Wand befestigen, aber bei Bedarf auch unterwegs als mobile Ladestationen nutzen. Beim Kauf eines go-e Chargers Gemini Flex stellt sich allerdings häufig die Frage nach der richtigen Ladeleistung. Sind 11 kW oder doch eher 22 kW Ladeleistung besser? Die Antwort darauf und in welchen Fällen sich der Gemini Flex 11 kW besonders lohnt, findest du in diesem Blogbeitrag.

Wann lohnt sich der go-e Charger Gemini Flex 11 kW?

Die meisten Wallboxen und mobilen Ladestationen in Deutschland besitzen eine Ladeleistung von 11 kW. Denn einerseits lädt ein Großteil der auf deutschen Straßen zugelassenen Hybrid- und E-Auto-Modelle mit maximal 11 kW. Das umfasst übrigens auch beliebte Modelle wie den VW ID.3 und das Tesla Model Y. Und andererseits kann der Netzbetreiber die Nutzung einer 11 kW Ladelösung nicht verbieten.
Auch der go-e Charger Gemini Flex 11 kW zählt aus genannten Gründen zu einem der häufigsten bestellten Modelle. Um dir deine Entscheidung zu erleichtern,haben wir dir noch einmal zusammengefasst, in welchen Situationen der go-e Charger Gemini Flex mit 11 kW Ladeleistung die perfekte Wahl ist.
Der go-e Charger Gemini Flex 11 kW ist ideal für dich, wenn
  • dein E-Auto für eine Ladeleistung von 11 kW ausgelegt ist.
  • bereits eine rote 11 kW (16 Ampere) CEE Drehstromsteckdose zu Hause (z.B. in der Garage) vorhanden ist.
  • du den Mehraufwand einer (kostenpflichtigen) Genehmigung durch den Netzbetreiber scheust.
Gut zu wissen: Interessieren dich die Unterschiede zwischen dem neuen go-e Charger Gemini Flex und seinem Vorgänger HOME+? Dann lohnt sich ein Blick in unseren Blogbeitrag “Alle Infos zum neuen go-e Charger Gemini”.

In welchen Fällen macht der go-e Charger Gemini Flex 22 kW Sinn?

Eine Ladeleistung von 22 kW klingt nach mehr. Aber lohnt sich der Aufpreis für den go-e Charger Gemini Flex 22 kW? Ja, es gibt auch Umstände, in denen die 22 kW Version des Gemini Flex für dich Sinn macht. Dies ist insbesondere der Fall, sofern:
  • dein (zukünftiges) E-Auto für eine Ladeleistung von 22 kW ausgelegt ist.
  • deine Hausleitungen bereits für eine Ladeleistung von 22 kW vorgerüstet sind.
  • für dich der zusätzliche Aufwand einer Genehmigung durch den Netzbetreiber und die damit verbundenen möglichen Mehrkosten nicht ins Gewicht fallen.
Gut zu wissen: Du möchtest wissen, welche vollelektrischen Modelle (optional) mit 22 kW Wechselstrom laden können? In unserem E-Auto Vergleich kannst du dir mit dem Filter “22 kW On-Board-Lader” die entsprechenden E-Autos mit 22 kW Ladeleistung anzeigen lassen.

Muss ich den go-e Charger Gemini Flex beim Netzbetreiber anmelden?

Die Mehrzahl der relevanten Vorschriften zur Anmeldung, Genehmigung und Nutzung von Ladelösungen in Deutschland finden sich in der TAR Niederspannung (VDE-AR-N 4100:2019-04). Diese gilt grundsätzlich gleichermaßen für Wallboxen und mobile Wallboxen wie den go-e Charger Gemini Flex. Gemäß der Richtlinie ist jede Ladestation ab 3,6 kVA in Deutschland online oder mittels standardisierten VDE-Formularvordrucks beim zuständigen Stromnetzbetreiber anzumelden, bevor sie in Betrieb geht. Nur so kann der Netzbetreiber adäquat abschätzen, wie viel Strom er in seinem örtlichen Verteilnetz bereitstellen muss. Auch Vorkehrungen gegen eine Überlastung lassen sich auf diese Weise leichter treffen.
Bis zu einer Ladeleistung von 12 kVA (wie beim go-e Charger Gemini Flex 11 kW oder go-e Charger Gemini 11 kW) musst du deine Ladelösung beim Netzbetreiber lediglich anmelden (Anmeldepflicht). Im Anschluss kannst du dein Fahrzeug sofort laden.
Beim go-e Charger Gemini Flex 22 kW oder dem go-e Charger Gemini 22 kW ist eine zusätzliche Regelung zu beachten. Denn sofern deine (mobile) Wallbox eine Leistung von mehr als 12 kVA besitzt, musst du nach der Anmeldung auf die schriftliche und zum Teil kostenpflichtige Genehmigung des Stromnetzbetreibers warten (Genehmigungspflicht). Denn dieser prüft, ob die (öffentlichen) Stromleitungen und die Absicherung am angemeldeten Ort zum Betrieb der Ladestation ausreichend dimensioniert sind. Fällt diese Prüfung positiv aus, bekommst du eine Genehmigung für den Betrieb der Ladestation. Danach hast du vier Monate Zeit, die Ladebox erstmals in Betrieb zu nehmen. Erhältst du keine Genehmigung - was leider regelmäßig vorkommt - teilt dir der Netzbetreiber mit, welche Veränderungen auf eigene Kosten am Hausanschluss vorzunehmen sind, damit du die Ladestation unter Umständen dennoch verwenden darfst.
Hilfreiche Randnotiz: Einige Netzbetreiber verlangen, dass ein qualifizierter Elektriker die Anmeldeunterlagen für die Ladestation einreicht oder zumindest unterzeichnet. Wie bei dir Vorort die Regelungen aussehen, weiß in der Regel dein Hauselektriker am besten. Weitere Antworten zu dem Thema 11 kW oder 22 kW Ladeleistung findest du im folgenden Beitrag.

Fazit zu den go-e Chargern Gemini Flex 11 kW & 22 kW

Weder mit der 11 kW noch mit der 22 kW Variante des Gemini Flex machst du grundsätzlich etwas falsch. Denn die Ladelösungen von go-e überzeugen seit Jahren durch ihre Verarbeitungsqualität und Vielseitigkeit. Das unterstreichen nicht zuletzt die zahlreichen Auszeichnungen seitens renommierter Tester wie dem ADAC oder der Stiftung Warentest. Allerdings ist in vielen Fällen der go-e Charger Gemini Flex 11 kW die bessere Wahl. Denn bis auf wenige Ausnahmen können in Deutschland die meisten Elektroautos zu Hause nur mit einer maximalen Ladeleistung von 11 kW geladen werden. Zudem kann dir dein Netzbetreiber die Nutzung eines go-e Charger Gemini Flex 11 kW nicht verwehren. Die Nutzung bei dir zu Hause musst du bzw. dein Elektriker dem Betreiber lediglich mitteilen. Nutzt du eine bereits bestehende CEE-Steckdose, entfällt dieser Zusatzschritt häufig sogar gänzlich.

Wie viel Ladeleistung soll die Wallbox haben?