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Mit dem go-e Charger Gemini erhält der ADAC Testsieger go-eCharger HOMEfix (11 kW) in Kürze einen neu designten Nachfolger. Doch mit welchen Neuerungen kommen die Gemini Modelle? Was ist der Unterschied zum go-eCharger HOMEfix? Und wie sieht es mit Preis, Fördermöglichkeiten und der Verfügbarkeit aus? Dies und vieles mehr beantworten wir dir im folgenden Beitrag.

Welche Neuerungen bringt die neue Gemini-Serie?

Eine der offensichtlichsten Neuerungen betrifft die Modellbezeichnung. So heißen die neuesten Wallboxen der Österreicher nunmehr Gemini und Gemini Flex. Die Version Gemini Flex ist dabei die mobile Variante mit CEE Stecker und der direkte Nachfolger der HOME+ Version. Das Modell für die fixe Installation nennt sich schlicht Gemini. Dieses ist als Facelift der HOMEfix-Version angedacht.
Alle neuen Modelle sind nach wie vor wahlweise mit 11 kW oder 22 kW Ladeleistung erhältlich. Neben dem Namen gibt es auch optisch einige kleinere Veränderungen. So ersetzt Schwarz das bisher bekannte go-e Blau. Das vormals eher kantige wirkende Gehäuse weicht nunmehr einer eher ovalen Form, die jedoch noch moderner wirkt.
Hardwareseitig sind die wenigen Neuerungen lediglich im Detail erkenntlich. Als größter Unterschied ist hier zu erwähnen, dass die Gemini Modelle neuerdings über Datenkabel für die netzdienliche Steuerung verfügen. Dieses Feature dürfte jedoch eher die Verteilnetzbetreiber als die Wallboxeigentümer freuen. Bei allen anderen Funktionen und Features gibt es keine Unterschiede zwischen der HOME- und Gemini-Serie. Das gilt auch für dazugehörige go-e App zur Steuerung der go-eCharger.

Go-eCharger HOMEfix vs. Gemini - die Unterschiede

Die Wallboxen der Gemini-Serie sind eher als optische Facelifts denn als neue Modelle zu bezeichnen. Dies wird besonders schnell ersichtlich beim direkten Vergleich zwischen den go-eChargern HOMEfix (11 kW) und Gemini (11 kW). So unterscheidet sich der neue Gemini vom HOMEfix als ADAC Testsieger 2022 nur in Nuancen. Hierzu zählen das neue Design, der neue Farbton sowie die Schalteranordnung. Zudem sind neue Datenkabel für die netzdienliche Steuerung bzw. Abschaltung im Falle einer Stromnetzüberlastung durch den Netzbetreiber verbaut. Die Gewichtsersparnis von 11 g sowie die höher Schutzklasse (IP55) gegen Staub sind hingegen eher eine Randnotiz.
Alle anderen Funktionen wie das zeitgesteuerte Laden, die App-Steuerung, die PV-Integration, der RFID-Zugangsschutz oder das Lastmanagement sind identisch. Unterschiede suchst du hier vergeblich. In der folgenden Übersicht sind noch einmal die technischen Eigenschaften der beiden go-eCharger gegenübergestellt.

Was kostet der neue go-e Charger Gemini?

Die Produkte von go-e sind bekannt für ihr hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dennoch bleibt auch go-e von den gestiegenen Rohstoffkosten nicht verschont und muss moderat an der Preisschraube drehen. Folglich sind die Wallboxen der Gemini-Serie rund 10 % teurer als ihre Vorgänger der HOME-Serie. Die günstigen Gemini-Modelle sind für knapp über 700 Euro erhältlich.
Gut zu wissen: Die Neuerungen der Gemini-Serie beziehen sich überwiegend auf das Design und kleinere technische Änderungen. Falls du auf diese nicht angewiesen bist, empfehlen sich die günstigeren Vorgängermodelle HOMEfix und HOME+. Der Preisunterschied beläuft sich bei beiden Modellen auf deutlich mehr als 100 Euro. Die Wallboxen der HOME-Serie sind noch für kurze Zeit ab 569 Euro in unserem Wallbox-Shop erhältlich.

Ab wann ist die neue Gemini-Serie erhältlich?

Bestellt werden können die neuen go-eCharger der Gemini-Serie bereits seit Anfang Juli. Die ersten Auslieferungen in Deutschland erfolgen aber erst Ende Juli bzw. Anfang August. Zudem soll der go-eCharger HOMEfix (11 kW) als ADAC Testsieger aufgrund der hohen Nachfrage vorerst weiter produziert werden.
Sei einer der Ersten: In unserem Shop, kannst du die neuen Gemini-Modelle bereits bestellen und erhältst sie definitiv als einer der Ersten ausgeliefert.

Ist der go-e Charger Gemini KfW-förderfähig?

Seit Ende August 2022 steht auch der neue go-e Charger Gemini auf den Listen der geförderten Wallboxen der KfW. Dies gilt sowohl für das Förderprogramm 441 (für Unternehmen) als auch für das Förderprogramm 439 (für Kommunen). Auch werden bei beiden Programmen sowohl die 11 kW als auch die 22 kW Variante bezuschusst. Anders sieht es hingegen beim auslaufenden KfW-Förderzuschuss 440 für Privatpersonen aus. Hier wird neben dem günstigeren ADAC Testsieger go-eCharger HOMEfix (11 kW) nur der neue Go-eCharger Gemini 11 kW bezuschusst.
Unsere Empfehlung: Sind höhere Installationskosten durch deinen Elektriker für den Einbau der Wallbox zu erwarten? Dann bietet sich der go-eCharger HOMEfix (11 kW) als günstigstes Modell in Verbindung mit den aktuellen KfW-Zuschüssen an. In allen anderen Fällen machst du auch mit dem go-e Charger Gemini 11 kW nichts falsch.

Fazit - der go-e Charger Gemini punktet beim Design

Mit der Gemini-Serie spendieren die Österreicher von go-e den beliebten go-eChargern ein Facelift. Neben dem neuen Namen (Gemini und Gemini Flex) liegt der größte Unterschied im Vergleich zur HOME-Serie im Design. Dieses wirkt durch den neuen Schwarzton und die etwas ovalerer Gehäuseform ein Stück weit moderner. Hardwareseitig gibt es nur minimale Änderungen, die beim täglichen Laden keine wirkliche Rolle spielen.
Auch gibt es keine Unterschiede bei den weiteren Funktionen inklusive der App-Steuerung. Da die Wallboxen der Gemini-Serie rund 10 % teurer sind, lohnen sich die neuen Gemini-Modelle in erster Linie für Designliebhaber. Falls du hingegen bei der Anschaffung knapp 100 Euro sparen möchtest, solltest du auf jeden Fall zur HOME-Serie greifen. Gleiches gilt, wenn du bereits eine KfW-Förderung beantragt hast. Denn hier ist aktuell der go-eCharger HOMEfix 11 kW die günstigste förderfähige Ladestation von go-e.
Bildnachweise: go-e GmbH

Wie viel Ladeleistung soll die Wallbox haben?