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Elektroautos glänzen durch geringe Unterhaltskosten

Viele von denjenigen, die sich mit dem Thema Elektromobilität befassen wissen es schon: Ja, E-Autos sind in der Anschaffung in der Regel teurer als ein vergleichbarer Verbrenner. Doch durch die geringeren Unterhaltskosten und den höheren Restwert der Stromer sind die Gesamtkosten oft ähnlich oder das Elektroauto ist sogar günstiger.
Zu demselben Schluss kommt auch der Berliner Thinktank FÖS in einer neuen Studie. In der Analyse werden in jeweils sechs Segmenten ein Elektroauto mit einem vergleichbaren Verbrennermodell gegenübergestellt und anhand aller Kosten (Anschaffung, Unterhalt und Wertverlust) verglichen. Die Erhöhung des Umweltbonus ist hier zwar teilweise das Zünglein an der Waage, aber das Resultat ist eindeutig: Auf fünf Jahre gerechnet ist ein Elektroauto immer günstiger als ein Verbrenner. Egal ob im Kleinwagensegment (VW e-up! vs VW up!), in der Mittelklasse (Hyundai Ioniq vs Hyundai i30) oder der Luxusklasse (Tesla Model S vs BMW 6er Gran Coupe).

Hoher Wertverlust macht Diesel unrentabel

Die Unterschiede in den Gesamtkosten (auf fünf Jahre gerechnet) betragen zwischen 720 € und 6.360 €. Der Vergleich eines Tesla Model 3 mit einem BMW 335d GT liefert aufgrund des extrem hohen Wertverlustes des Diesel sogar einen Kostenvorteil von 24.540 € für den Stromer. Diese Zahlen sind aufgrund des geringen Alters des Model 3 aber mit Vorsicht zu genießen. Doch selbst wenn man den Wertverlust aus diesem Vergleich herausnimmt, bleibt ein Kostenvorteil von knapp 10.000 € für den Tesla.
Diese Entwicklung wird sich im Jahr 2020 wird mit seinen zahlreichen neuen Modellen (VW ID.3, Peugeot e-208, Polestar 2, BMW iX3, etc.) und dem höheren Umweltbonus weiter fortsetzen.
Quelle: foes.de; Fotos: FÖS & Renault

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