E-Auto Ladetarife im Februar 2026
Die Ladetarife im Februar 2026 entwickeln sich dynamisch. Aktuell macht der Anbieter EnBW durch eine attraktive Neukundenaktion für den Ladetarif S aufmerksam. Gleichzeitig nimmt er frühere Preissenkungen in seinem Roaming-Netz zurück und sorgt damit für Diskussionen unter E-Auto-Fahrern.
Inhaltsverzeichnis
Diese Unterschiede verdeutlichen, dass neben günstigen Einstiegsangeboten vor allem Planbarkeit und faire Preise für Verbraucher entscheidend bleiben. Gleichzeitig professionalisieren sich die Lösungen für Firmenflotten weiter, um eine problemlose Abrechnung zu gewährleisten. Ein sorgfältiger Ladekarten-Vergleich ist daher auch im Februar 2026 unerlässlich, um die günstigsten Optionen für das individuelle Fahrprofil zu identifizieren.
EnBW-Aktion: Kostenlose Ladekarte für Neukunden bis Ende Februar
Zur Zeit lockt EnBW mit einer attraktiven Einstiegsaktion. Wer sich bis zum 26. Februar 2026 für den Ladetarif S des Anbieters entscheidet, erhält die Ladekarte ohne die sonst übliche Gebühr von 9,90 €.
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Das Angebot richtet sich an alle Privatkunden, die im Zeitraum vom 19.01. bis zum 26.02.2026 erstmals einen Ladevertrag beim Anbieter abschließen. Um dir die kostenlose Karte zu sichern, sind lediglich wenige Schritte notwendig:
- App installieren: Lade dir die kostenlose EnBW mobility+ App herunter.
- Registrierung: Lege ein Kundenkonto an.
- Tarifwahl: Wähle den Ladetarif S aus und hinterlege deine Zahlungsdaten.
- Gutschein einlösen: Nach der Anmeldung erhältst du einen Gutscheincode per E-Mail, den du direkt in der App aktivieren kannst.
Sind diese Schritte erledigt, wird die Karte automatisch per Post an deine Adresse versandt.
Gut zu wissen: EnBW behält sich vor, die Aktion bei extrem hoher Nachfrage vorzeitig zu beenden. Gleichzeitig besteht die Option auf eine einmalige Verlängerung über den 26. Februar hinaus.
Rolle rückwärts beim Roaming: EnBW hebt Ladepreise bei Partnern wieder an
Kurz vor dem Jahreswechsel sorgte EnBW noch für positive Nachrichten, doch die Freude der E-Mobilisten war nicht von langer Dauer. Wenige Wochen nach der Preissenkung im Roaming-Netz hat das Energieunternehmen die Preise bei mehreren namhaften Partnern wieder deutlich nach oben korrigiert.
Wer mit der EnBW mobility+ App an Ladesäulen fremder Betreiber lädt, muss sich seit Anfang Januar auf höhere Kosten einstellen. Mitte Dezember hatte der Konzern die Ladepreise bei seinen Partnern EWE Go und den Pfalzwerken noch auf 56 Cent pro Kilowattstunde gesenkt. Diese Preissenkung wurde nun für einen Teil der Partner rückgängig gemacht. Vielmehr liegen die neuen Tarife teilweise über dem ursprünglichen Niveau.
Besonders stößt vielen Kunden sauer auf, dass die Preissenkungen im Dezember noch per Push-Nachricht bekanntgegeben wurden, während der erneute Anstieg erst beim Blick auf die App oder direkt an der Ladesäule ersichtlich war. Die Preiserhöhungen treffen u.a. auf die folgenden Partner zu: EWE Go, Berliner Stadtwerke (jeweils 64 Cent/kWh), Pfalzwerke, Stadtwerke München, Hamburger Energiewerke (jeweils 69 Cent/kWh), Electra (74 Cent/kWh).
Lediglich der Anbieter Enercity wird weiterhin mit dem im Dezember 2025 eingeführten Tarif von 56 Cent/kWh geführt. Ein Grund für die kurzfristige Erhöhung wurde bisher nicht genannt.
Unsere Empfehlung: Prüfe unmittelbar vor dem Ladevorgang den aktuellen Preis in der mobility+ App, um eventuelle Überraschungen zu vermeiden. Alternativ empfehlen sich die Ladekarten anderer Anbieter, z.B. von Maingau oder EWE go.
Die Zukunft der Flottensteuerung: Digitale Ladelösungen für Firmenwagen
Ladekarten und Apps werden zunehmend auch für Firmenflotten genutzt. Unternehmen profitieren dabei von hoher Transparenz durch integrierte Funktionen wie CO₂-Reporting, Telematikanalyse und automatisierte Abrechnungen. Anbieter wie Aral, EnBW oder DKV stellen hierfür europaweite Netzwerke bereit, die eine flexible Versorgung an öffentlichen Ladestationen und am Arbeitsplatz sicherstellen.
Ein wesentlicher Fortschritt ist außerdem die rechtssichere Abrechnung von Ladevorgängen im privaten Bereich, wobei es auch möglich ist, die Nutzung von eigenem PV-Strom korrekt zu dokumentieren. Insgesamt unterstützen digitale Energieplattformen Betriebe dabei, ihre Fuhrparkstrategien kosteneffizient und nachhaltig an modernen ökologischen Standards auszurichten. Detaillierte Informationen findest du in unserem Artikel zu Ladekarten für Firmenwagen.
Unsere Ladekarten Anbieter Empfehlungen:
Aktuell empfehlen wir insbesondere Anbieter mit einheitlicher Preisstruktur und benutzerfreundlicher App. Darunter fallen u.a. die folgenden:
Was kostet DC-Schnellladen im Februar 2026?
Schnellladen ist die beste Option für dich, wenn du oft unterwegs bist, lange Strecken fährst und privat oder beruflich viel reist. Der Preis unterscheidet sich abhängig vom Anbieter.
Derzeit rangiert der DC-Ladepreis zwischen 0,39 € und 0,99 € pro kWh. Ein Vergleich aller DC-Tarife lohnt sich, um alle Preisunterschiede im Blick zu behalten.
Was sind die günstigsten DC-Tarife im Februar 2026?
- Preis: 0,39 €
- Monatliche Gebühr: 11,99 €
- Anbieter: Ionity Passport Power
- Info: Keine saisonalen oder Spitzenzuschläge
Was ist der Preis für öffentliches AC-Laden im Februar 2026?
Auch beim AC-Laden lohnt sich der Anbietervergleich. Berücksichtigen solltest du, dass das AC-Laden aus technischen Gründen länger dauert als das DC-Laden. Um im Alltag zu laden, sind AC-Ladevorgänge dennoch oftmals wirtschaftlicher.
Abhängig vom jeweiligen Anbieter liegen die AC-Preise für den Februar 2026 zwischen 0,39 € und 0,69 € pro kWh.
Was sind die günstigsten AC-Tarife im Februar 2026?
- Preis: 0,39 €
- Monatliche Grundgebühr: 11,99 €
- Anbieter: EnBW Ladetarif L
Ad-hoc-Laden im Februar 2026: Preise ohne Vertrag
Weiterhin gilt: Spontanes Laden bleibt teuer. Ohne Vertragsabschluss mit einem der gängigen Ladekarten-Anbieter belaufen sich die Preise für den Februar 2026 folgendermaßen:
Wie viel kostet Ad-hoc-Laden im Februar 2026?
- EnBW:0,79 €/kWh MER:0,79 €/kWh
- Total Energies: 0,79 €/kWh
- E-ON Drive: 0,79 €/kWh
- ARAL pulse:0,79 €/kWh
- IONITY: 0,75 €/kWh
- Electra: 0,69 €/kWh
Fazit: Strategische Tarifwahl als Schlüssel zur kosteneffizienten E-Mobilität
Die Entwicklungen im Februar 2026 zeigen deutlich, dass der Markt für Ladeinfrastruktur weiterhin stark in Bewegung ist. Während attraktive Einstiegsangebote den Zugang zum öffentlichen Laden erleichtern, mahnen die volatilen Roaming-Preise zu ständiger Wachsamkeit, um faire Preise beim Laden zu identifizieren. Für private Nutzer bleibt es wichtig, Ladetarife rechtzeitig zu überprüfen, um teure Überraschungen bei Partnernetzwerken zu vermeiden.
Parallel dazu professionalisiert sich das Laden für Dienstwagenfahrer durch hybride Systeme, die eine faire Abrechnung für das Laden mit Ladekarte im Februar 2026 ermöglichen. Ob beim schnellen DC-Laden auf der Langstrecke oder dem wirtschaftlicheren AC-Laden in der Stadt – der Schlüssel zu niedrigen Betriebskosten liegt in der Wahl des passenden Tarifmodells. Letztlich zeigt sich, dass Flexibilität und ein regelmäßiger Tarifvergleich am meisten dazu führen, dass du als E-Mobilist profitierst.
Bildmaterial: EnBW Energie Baden-Württemberg AG , IONITY GmbH.