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Langes Zögern von Mazda

Nach langem Zögern hat auch Mazda auf der Tokio Motor Show sein erstes Elektroauto präsentiert. Das elegante Design ist unverkennlich Mazda und wenig überraschend ist der MX-30 ein kompakt SUV geworden, um Hyundai Kona und Peugeot 2008 das Feld nicht ungeschlagen zu überlassen.

Unapologetically Stadtauto

Verwunderlich ist allerdings, dass der Akku mit 35,5 kWh sehr klein ausfällt, deutlich weniger als die Konkurrenz bietet, welche bis zu 64 respektive 50 kWh verbauen. Entsprechend gering fällt die Reichweite aus, circa 200 Kilometer sollen möglich sein. Auch bei der Ladetechnik bleib Mazda bescheiden: 50 kW DC Schnellladen und 6,6 kW AC laden, wobei durch das einphasige Ladegerät meist nur 4,6 kW möglich sind. Als Begründung nennt Mazda, dass der MX-30 ein Zweitwagen und Stadtauto sein soll, eine Version mit Wankelmotor als Range-Extender soll folgen.
Auffallend sind neben dem Design vor allem die gegenläufig öffnenden hinteren Türen, die denen des BMW i3 ähneln. Im Interieur nutzt Mazda recycelte und nachhaltige Materialien wie Kork. Von Head-Up Display über App-Konnektivität bis hin zu großen Infotainment Screens wird alles geboten.
Auslieferungen in Europa sollen im zweiten Halbjahr 2020 starten, aktuell ist eine First Edition für 1.000 € reservierbar, die 33.990 € kosten wird. Damit befindet er sich allerdings auf Augenhöhe mit den Modellen der anderen Hersteller.
Foto&Quelle: Mazda

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