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Die Zukunft des „Hot Hatchback“ ist elektrisch

Bereits 2017 hat Renault mit dem Zoe e-Sport Concept gezeigt, wie eine Sportversion des beliebten Elektroautos aussehen könnte. Jetzt hat sich der, für die Produktplanung zuständige Renault-Manager Ali Kassai in einem Interview konkret zu einer Serienversion geäußert. In spätestens drei Jahren soll eine sportliche Version des Verkaufsschlagers Renault Zoe auf den Markt kommen. Die Firma will ihre Vorreiterrolle bei der Elektromobilität auch im Bereich von sportlichen Fahrzeugen ausbauen. Auf dem Genfer Autosalon zeigten die Franzosen bereits vor zwei Jahren einen Prototypen, der mit über 460 PS, Allradantrieb und einer schwindelerregenden Beschleunigung in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h beeindruckte. Trotz des aggressiven Designs mit Kotflügelverbreiterung und zusätzlichen Lufteinlässen des Konzeptfahrzeugs ist die Grundform der Zoe noch deutlich zu erkennen. Dass die Serienvariante der Renault Zoe RS mit derart extremen Leistungswerten auf den Markt kommt, darf bezweifelt werden. Aber allein ein zweiter Elektromotor an der Hinterachse würde die aktuellen 135 PS auf mehr als ausreichende 270 PS anheben. In Verbindung mit sportlicheren Reifen und neuer Fahrwerksabstimmung würde das bereits ein äußerst gutes Gesamtpaket liefern.

Können VW Polo GTI und Mini Cooper S JCW einpacken?

Zum Vergleich, andere Kompaktsportwagen wie der VW Polo GTI (200 PS, 6,7 s 0-100) und Mini Cooper S JCW (231 PS, 6,3 s 0-100) können nicht mehr mithalten. Die Dominanz des Verbrennungsmotors bleibt also nicht mal im Sportwagenbereich bestehen. Das zeigen auch Fahrzeuge wie Tesla Model 3 Performance, Porsche Taycan und Pininfarina Battista, die ihren konventionellen Konkurrenten Paroli bieten.
Foto: Renault;

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