Diese Webseite erfordert JavaScript für eine reibungslose Darstellung.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier überbringt die gute Nachricht

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat bekannt gegeben, dass die Prüfung durch die EU Kommission erfolgreich abgeschlossen wurde und der Erhöhung des Umweltbonus nicht mehr im Weg steht. Die neuen Förderrichtlinien sollen noch im Februar im Bundesanzeiger veröffentlicht werden und somit in Kraft treten. Ein noch wichtigeres Detail: Die Erhöhung des Bundes-Anteils am Umweltbonus gilt rückwirkend für alle qualifizierten E-Autos die nach dem 4.11.2019 zugelassen worden sind.
Manche Autohersteller sahen sich wegen der Verzögerung genötigt, den höheren Bonus aus eigener Tasche zu bezahlen. Hier ein Auszug aus unserem Artikel von vor zwei Wochen zu den Details der Erhöhung: „Der Umweltbonus wird jeweils zur Hälfte von Bundesregierung und Automobilherstellern getragen, wobei der Anteil der Hersteller auf den Nettopreis der Fahrzeuge angerechnet wird. So erhöht sich der Herstelleranteil für den Privatkunden effektiv um 19 % (2.000 € netto = 2.380 € brutto). Bisher beträgt der Bonus 4.380 € (2.000 € BAFA + 2.380 € Hersteller). Für Fahrzeuge mit einem Netto-Listenpreis unter 40.000 € soll die Prämie jetzt auf 6.570 € (3.000 € BAFA + 3.570 € Hersteller) erhöht werden. Für Fahrzeuge mit einem Listenpreis zwischen 40.000 und 65.000 € beträgt die Förderung künftig immerhin 5.475 € (2.500 € BAFA + 2.975 € Hersteller).“
Besonders günstigere Modelle wie Renault Zoe, Peugeot e-208 und VW e-Up profitieren deutlich vom Umweltbonus. Elektroautos werden so in der Anschaffung fast genauso günstig wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Im Unterhalt sind E-Autos dann aber deutlich günstiger, wodurch sie einen absoluten Vorteil bei den Gesamtkosten besitzen.
Sobald der neue Umweltbonus im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde melden wir das natürlich an dieser Stelle.
Foto: Renault