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Günstige Elektroautos: Welche Schnäppchen gibt es?

#E-Auto

Welches sind die günstigsten Elektroautos?

Es gibt keine günstigsten Elektroautos - dieses Argument stimmt heutzutage vorne und hinten nicht mehr. Denn zum einem lässt sich mit Förderungen wie dem Umweltbonus der Fahrzeugpreis um bis zu 9.570 Euro senken. Und zum anderen sind in den letzten Jahren zahlreiche günstige E-Autos neu auf den Markt gekommen. Insbesondere das Kleinwagensegment hat sich zum Paradies für Schnäppchen-Stromer entwickelt. Welche E-Autos dabei besonders preiswert erhältlich sind, zeigen wir dir im Folgenden.

Haben günstige Elektroautos einen Nachteil?

Die weitverbreitete Meinung „Wer billig kauft, der kauft zweimal“ trifft bei Elektroautos definitiv nicht zu. Eher das Gegenteil ist der Fall. Für viele Automobilhersteller sind die vollelektrischen Modelle das Aushängeschild der Marke.
Folglich sind selbst günstigste Elektroautos mit jeder Menge Technik und überdurchschnittlich vielen Extras ausgestattet. Zwei kleine Nachteile haben jedoch alle günstigen Elektroautos.
Die Themen Reichweite und Ladegeschwindigkeit zählen nicht zur ihrer Paradedisziplin. Beides stört jedoch umso weniger, wenn das Elektroauto nur auf der Kurzstrecke eingesetzt wird und regelmäßig zu Hause geladen werden kann.

Wann ist der beste Zeitpunkt günstigste Elektroauto zu erhalten?

Grundsätzlich sind Elektroautos zum Quartalsende (März, Juni, September oder Dezember) am günstigsten erhältlich. Das hat einen einfachen Grund. Die meisten Autohäuser und -händler müssen stets zum Ende eines Quartals eine Mindestanzahl an E-Autos verkauft haben.
Erreichen Sie dieses Ziel, erhalten Sie zusätzliche Verkaufsprämien von den Autoherstellern. Und die schnellste Möglichkeit, Kunden von einem Auto zu überzeugen, sind eben Rabatte und Preisnachlässe. Folglich fahren Kunden in der Regel am besten, wenn Sie ihr Fahrzeug spätestens zum Ende eines Quartals bestellen.

Ist es günstiger, ein Elektroauto zu kaufen oder zu leasen?

Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es leider nicht. Denn diese hängt stark von den persönlichen Präferenzen ab. Wer sein Fahrzeug gerne länger als 4 Jahre fährt, der ist häufig mit dem Kauf eines Elektroautos besser beraten. Gleiches gilt, wenn das Autohaus besondere Nachlässe gewährt. Oder falls beispielsweise die Förderung Sozial & Mobil genutzt werden kann.
Soll eher alle 2-3 Jahre das neuste Modell gefahren werden? Oder besteht ein erhöhtes Restwertrisiko beim gewünschten Modell? Dann ist Leasing die günstigere Option. Insbesondere wenn der Umweltbonus als Leasingsonderzahlung mit in das Leasingangebot einkalkuliert wird, werden viele E-Autos sehr erschwinglich.

Welche Elektroautos sind besonders günstig?

Vor allem elektrische Kleinwagen für die Stadt oder die Kurzstrecke haben sich zu wahren Schnäppchen-Stromern entwickelt. Wir stellen dir die zehn günstigsten E-Autos vor, die aktuell in Deutschland erhältlich sind und durch ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Alle vorgestellten Modelle profitieren vom staatlichen Umweltbonus. Da wir wenig von den geschönten Reichweitenangaben der Hersteller halten, haben wir praxisnahe Reichweiten für die Modelle angegeben.

Dacia Spring Electric – von Haus aus günstig

Das mit Abstand günstigste Elektroauto findet sich aktuell in den Verkaufsräumen von Dacia. Die rumänische Tochtermarke von Renault bietet den Dacia Spring Electric bereits für 20.490 Euro an. Nach Abzug des bekannten Umweltbonus von 9.570 Euro, ergibt sich unter dem Strich für den Mini-SUV ein effektiver Kaufpreis von gerade einmal 10.920 Euro.
Um diesen Kampfpreis zu erreichen, verzichtet Dacia beim Spring Electric Innen wie Außen auf sämtliche technische Spielereien. Folglich beschränkt sich die Ausstattung auf das Nötigste, um die Insassen bequem von A nach B zu bringen. Für den Antrieb sorgt dabei ein 33 kW | 44 PS starker E-Motor. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 125 km/h. Im Stadtverkehr sind dank der verbauten 27,4 kWh großen Hochvoltbatterie Strecken von bis zu 196 Kilometern möglich.

Smart EQ fortwo – der ideale Stadtflitzer

Wer täglich den Großteil der Strecken in Stadt zurücklegt und genervt ist von der ewigen Parkplatzsuche, der wird mit dem Smart EQ glücklich. Das kleinste Fahrzeug aus dem Hause Daimler wechselt den Besitzer in der Basisversion bereits für 21.940 Euro. Nach Abzug der Förderprämie bekommst du nicht nur ein günstiges Elektroauto für gerade einmal 12.940 Euro. Sondern der zweisitzige Smart EQ sorgt mit seinem 60 kW | 82 PS starken E-Motor auch für jede Menge Fahrspaß.
Weniger als 5 Sekunden vergehen bis Tempo 60 erreicht ist. Außerorts erreicht der kleine Stromer seine Höchstgeschwindigkeit bei 130 km/h. Die im Unterboden verbaute 16,7 kWh große Batterie ermöglich im Alltag Fahrstrecken rund 111 Kilometern. Danach muss wieder eine AC-Ladestation angesteuert werden, an der der Smart optional mit bis 22 kW Laden kann. Nach ca. 30 Minuten kann die Fahrt wieder fortgesetzt werden.

Fiat 500e – Bella Italia mit Spaßfaktor

In der Rubrik günstige Elektroautos darf der Fiat 500e nicht fehlen. Der Fiat 500 ist nunmehr elektrisch und läutet eine neue Epoche für die italienische Traditionsmarke ein. Aber auch die E-Version bleibt unverkennbar ein Fiat „Cinquecento“. Für die Einstiegsversion Fiat 500e Action rufen die Italiener einen Basispreis von 23.560 Euro auf. Wird die staatliche Förderung von 9.570 Euro für Elektroautos mit einberechnet, sinkt der Preis auf 13.990 Euro.
Für die flotte Fahrt durch die Stadt ist der kleine Italiener in der Basisversion mit einem 70 kW | 95 PS leistenden E-Motor ausgestattet. Das Akkupaket des Cinquecento zählt mit 21,3 kWh nicht zu den größten, aber reicht im Alltag für durchschnittlich 153 Kilometer. An DC-Schnellladestation kann er dank CCS-Anschluss mit bis zu 50 kW geladen werden.
In weniger als 30 Minuten erreicht der Akkustand so wieder die empfohlene Marke von 80 %. An der heimischen AC-Wallbox ist der Fiat 500e Action mit einer Ladeleistung von 11 kW in unter 3 Stunden geladen.

Renault Twingo Electric – der französische Hipster

Modern, flink und praktisch für den Stadtverkehr ist der Renault Twingo Electric. Für den kleinen Bruder der erfolgreichen ZOE ruft Renault einen Listenpreis von 23.790 Euro auf. So schafft es der Franzose in unsere Rubrik günstige Elektroautos. Wird der Umweltbonus mit einkalkuliert, purzelt der Einstiegspreis auf 14.220 Euro. Unter der Haube werkelt ein 60 kW | 82 PS starker E-Motor, der den kleinen Franzosen in 12,9 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt.
Jenseits davon lässt der Schub deutlich nach, was aber nicht schlimm ist. Denn das Einsatzgebiet des Twingo Electric liegt schließlich klar und deutlich im urbanen Umfeld. Deshalb ist bei maximal 135 km/h schon Schluss – das schont auch die eher klein dimensionierte 21,3 kWh Batterie.
Im Alltag lassen sich dennoch problemlos Strecken von bis zu 170 Kilometern am Stück zurücklegen. Das Nachladen mit Wechselstrom gelingt dank des serienmäßigen 22 kW On-Board-Laders recht zügig. In knapp einer Stunde ist der Stromer wieder auf bis zu 80 % vollgeladen.

NISSAN LEAF – der geräumigste in seiner Preisklasse

Wer günstigste Elektroautos mit einem geräumigeren Kofferraum unter 30.000 Euro sucht, der wird bei NISSAN fündig. NISSAN bietet den LEAF mit der 40 kWh Batterie (38 kWh nutzbar) ab 29.990 Euro an. Abzüglich der bekannten Förderzuschüsse rutsch der Kaufpreis sogar auf 20.420 Euro.
Für den wöchentlichen Einkauf oder Reisegepäck stehen im LEAF großzügige 400 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Bei Umlegen der hinteren Sitzreihe sogar 1.176 Liter. Für den Vortrieb sorgt ein Elektromotor mit 110 kW | 150 PS Leistung. Die Alltagsreichweite des Stadtautos bewegt sich durchschnittlich um die 242 Kilometer.
Geduld und Vorausplanung erfordert hingegen die Ladetechnik des LEAF. Zwar kann der LEAF über den 50 kW CHAdeMO-Anschluss in unter 60 Minuten wieder von 20 auf 80 Prozent geladen werden. Jedoch unterstützen immer weniger Schnellladestation diesen Steckertypen. Das tägliche Laden mit Wechselstrom nimmt ebenfalls mehr Zeit in Anspruch. Aufgrund gesetzlicher Vorschriften kann hier mit maximal 4,6 kW geladen werden.

Opel Corsa-e

Mit dem Corsa-e elektrifiziert Opel seinen Verkaufsschlager im Kompaktsegment. Und verpasst dem Stromer im gleichen Atemzug ein neues modern wirkendes Design. So wird die E-Version des Corsa zu einem echten Hinkucker auf der Straße. Wird die Umweltprämie vom Basispreis von 29.990 Euro abgezogen, ist der Corsa-e ab 20.420 Euro erhältlich und somit in der Rubrik günstige Elektroautos vertreten.
Der elektrische Corsa überrascht mit einem üppigen Platzangebot im Innenraum und einem kräftigen 100 kW | 136 PS starken E-Motor. Ebenfalls für sich spricht die praxisnahe Reichweite von über 250 Kilometern. Selbst längere Wochenendausflüge sind so problemlos möglich. Muss die 47,5 kWh große Batterie doch einmal schnell nachgeladen werden?
Dann gelingt das Nachladen von 10 auf 80 % an DC-Schnellladestationen mittels des 100 kW starken CCS-Anschlusses in 30 Minuten. Einziger Wermutstropfen: In der Basisversion ist für das Laden an einer Wallbox nur ein einphasiger 7,4 kW starker On-Board-Lader verbaut. Für den üblichen 11 kW On-Board-Lader verlangt Opel nochmal 1.850 Euro Aufpreis.

Renault ZOE – das meistverkaufte Elektroauto

Deutschlands meistgekauftes Elektroauto 2019 war der Renault ZOE. Das verwundert bei einem effektiven Kaufpreis für die ZOE R110 Z.E. 40 von 20.420 Euro nach Abzug der Förderzuschüsse (Listenpreis 29.990 Euro) wenig. Denn der Cityflitzer begeistert neben seinem modernen Design, vor allem mit einer realen Reichweite von bis zu 284 Kilometern.
Antriebsseitig ist ein 80 kW | 109 PS starker E-Motor verbaut, der den ZOE angenehm durch den Stadtverkehr gleiten lässt. Für das Nachladen der 41 kWh Batterie mit Wechselstrom ist serienmäßig ein 22 kW On-Board-Lader verbaut. Die Vollladung gelingt im Idealfall in rund 2 Stunden. Fun Fact: Bei einem Mercedes EQS oder einem Porsche Taycan kostet der 22 kW-Lader sogar Aufpreis.
Leider noch nicht serienmäßig, aber hinzubuchbar, ist hingegen der 50 kW CCS-Schnellladeanschluss. Kunden, die diesen als Sonderausstattung hinzubuchen, müssen keine Sorge mehr vor gelegentlich längeren Fahrten mit der ZOE haben.

Peugeot e-208 – das perfekte Gesamtpaket

Der Peugeot e-208 läutet eine neue Epoche für die französische Traditionsmarke ein. Ein schnittiges, progressives Design gepaart mit den kompakten Abmessungen und moderner Technik bieten ein rundum empfehlenswertes Paket. Auch das Preis/Leistungsverhältnis lässt sich sehen. Denn Peugeot ruft für den e-208 in der Ausstattungslinie Active einen Listenpreis von 30.450 Euro auf. Werden die 9.570 Euro BAFA-Prämie gegengerechnet, reduziert sich der Kaufpreis auf lediglich 20.880 Euro.
Für ein angenehmes und auf bei Bedarf sportliches Fahrverhalten sorgt der 100 kW | 136 PS starke E-Motor. Sowohl in der Stadt als auch auf der Autobahn. Denn mit einer realen Reichweite von bis zu 289 Kilometern und der sehenswerten Schnellladeleistung von 100 kW ist der e-208 zum für längere Strecken geeignet. An der Wallbox zuhause lädt der e-208 serienmäßig mit einer Ladeleistung von 11 kW. In respektablen 5 Stunden ist so die 47,5 kWh große Batterie wieder für die nächste Fahrt geladen.

VW ID.3 Pure Performance

Der ID.3 ist das Erste vollständig als E-Auto entwickelte Fahrzeug von VW und das elektrische Pedant zum Golf. Nach Abzug der staatlichen Förderung für Elektroautos lässt sich der ID.3 Pure Performance ab 22.390 Euro erwerben (Listenpreis 31.960 Euro). Mit dem ID.3 möchte VW in das Zeitalter der Digitalisierung einsteigen.
Insbesondere lassen sich hier die reibungslose Smartphone-Integration oder das visuelle Feedback des Sprachassistenten als richtigen Schritt in die Digitalisierung nennen. Rundum ist der ID.3 eine klasse Kombination aus neuester Technik mit hoher VW-Verarbeitungsqualität. Bereits der 109 kW | 150 PS starke E-Motor des Basismodells hinterlässt einen souveränen Eindruck.
Eine 45 kWh Hochvoltbatterie, der 110 kW CCS-Lader und die phänomenale Ladekurve runden das Gesamtpaket gekonnt ab. Mit seiner realen Reichweite von um die 270 km punktet der ID.3 ebenfalls gegenüber der Konkurrenz. Lediglich der 7,2 kW leistende On-Board-Charger (für das Laden mit Wechselstrom) erfordern ein wenig Geduld beim Laden an der Wallbox.

MINI Cooper SE – Gokart-Feeling par excellence

Der letzte in der Rubrik günstige Elektroautos ist der Mini SE. Mit seinem klassischen Retro-Design ist der MINI Cooper SE nach wie vor ein einzigartiger Anblick im Stadtverkehr. Ein hochwertiger Innenraum und dynamisches Fahrverhalten lassen den Wunsch aufkommen, einfach noch etwas weiterzufahren. Auch die umfangreiche Serienausstattung wie Wärmepumpe, Navigationssystem oder LED-Scheinwerfer sprechen für sich und relativieren den Listenpreis von 32.500 Euro.
Wird noch der Umweltbonus abgezogen, liegt der Listenpreis bei rund 22.930 Euro. Im Preis mitinbegriffen ist bei jedem MINI Cooper SE der 135 kW | 184 PS starke E-Motor an der Vorderachse. Der Fahrspaß ist damit vorprogrammiert. An der Ampel sprintet der Elektro-Mini innerhalb von 3,6 Sekunden von null auf 50 km/h.
Die dafür notwendige Energie liefert eine 28,9 kWh große Batterie. Auch bei sportlicherer Fahrweise sind im Alltag somit bis zu 177 Kilometer möglich. Schnell nachgeladen werden kann der kleine Elektroflitzer über den serienmäßigen 50 kW CSS-Anschluss. Für das Laden an einer Wallbox ist zusätzlich ein 11 kW On-Board-Lader verbaut.
Anmerkungen: In unserer Auflistung preiswerter Elektroautos haben wir bewusst einige Modelle weggelassen. Hierzu zählen unter anderem der VW e-Up und seine Konzernbrüder Seat-Mii Electric und Skoda Citigo. Alle drei Modelle haben aktuell mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen und sind nicht bestellbar.

Fazit - Günstige Elektroautos

Elektroauto sind nicht günstig? Das stimmt so nicht. Gerade in den letzten Jahren sind zahlreiche erschwingliche und zu gleich alltagstaugliche Modelle auf den Markt gekommen. Förderungen wie der Umweltbonus lassen die Fahrzeugpreise zusätzlich weiter sinken. So sind im Segment der Kleinwagen die ersten Modelle wie der Dacia Spring Electric, der Smart EQ oder der FIAT 500e bereits unter 15.000 Euro erhältlich. Wird der Kauf zum Quartalsende vollzogen, gewähren viele Händler zusätzliche Nachlässe.
Bildnachweise: BMW AG, Volkswagen AG, Stellantis N.V., Renault S.A., Nissan Motor Co. Ltd., Daimler AG.

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