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Wie rechnet sich ein E-Auto für 39 Euro im Monat?

#E-Auto
Mit Blick auf die Leasingrate von nur 39 Euro pro Monat stellt sich natürlich die Frage, wo hier der Haken ist. Zumal der Opel Mokka als konventioneller Verbrenner für Gewerbetreibende mit einem vergleichbaren Listenpreis von 33.000 Euro erst bei durchschnittlich 219 Euro im Monat startet.
Handelt es sich bei dem Angebot um einen Ladenhüter oder ein Modell mit veralteter Technik, wie es beispielsweise beim Nissan Leaf der Fall ist? Oder ist es sich um reines Onlineangebot, bei dem man ein vorkonfiguriertes Auto erwirbt und auf Service und Beratung verzichten muss?
Wir möchten im Folgenden unser Gewerbeleasingangebot einmal näher vorstellen und eine Erklärung dafür geben, warum Leasingangebote für Gewerbetreibende aktuell zu so attraktiven Konditionen möglich sind.

Erklärung der günstigen Leasingrate

Das Leasingangebot ab 39 Euro im Monat richtig sich an Gewerbetreibende. Das liefert auch schon den ersten Grund für die günstigen Konditionen. Denn traditionell werden Angebot für Firmenkunden stärker rabattiert als entsprechende Angebote für Privatkunden. Der zweite Grund ist der Tatsache geschuldet, dass Opel – genauso wie andere Automobilhersteller – dazu gezwungen ist, ab 2021 seinen durchschnittlichen Flottenverbrauch unter 95 g CO2/km je Fahrzeug zu senken. Bei einer Zielverfehlung drohen empfindliche Millionenstrafen seitens der EU. Jedes E-Auto fließt logischerweise mit 0 g CO2/km ein und trägt überdurchschnittlich zur Senkung des Flottenverbrauchs bei. Daher rabattiert Opel seine elektrischen Modelle Corsa-e und Mokka-e, um den Absatz zusätzlich anzukurbeln. Der dritte Grund findet sich beim Mokka-e Angebot in der einmaligen Leasingsonderzahlung von 6.000 Euro und dem Umweltbonus. Die Sonderzahlung muss der Kunde vor Fahrzeugauslieferung an die Leasinggesellschaft zahlen, bekommt sie allerdings nach Zulassung des Fahrzeugs in Form des staatlichen Umweltbonus wieder in gleicher Höhe von Staat zurückerstattet. Aus Sicht des Kunden ist die Sonderzahlung faktisch ein durchlaufender Posten, der vom Staat finanziert wird. Aber wie sähe die Rechnung ohne Umweltbonus aus? Hier würden dann für den Mokka-e 289 Euro im Monat fällig werden ((24 Monate*39 Euro + 6.000 Euro)/24)=289 Euro).

Gibt es sonst noch versteckte Kosten?

Nun ein E-Auto ist von Haus aus von der KFZ-Steuer für 10 Jahre befreit. Und auch Kosten für Service und Verschleiß sind schon in der monatlichen Rate von 39 Euro enthalten. Einzig die Frachtkosten von einmalig 755 Euro für die Lieferung des Autos zum Händler und die Kosten für die Versicherung kommen noch hinzu. Aber diese Kosten fallen bei jedem Neuwagen an – unabhängig davon, ob es ein Auto mit konventionellem oder elektrischen Antrieb ist.
Zusammengefasst: Aus finanzieller Sicht lässt sich die günstige Leasingrate auf die staatliche Förderung, die besseren Konditionen für Gewerbekunden und den regulatorischen Druck auf die Hersteller, umweltfreundliche Fahrzeuge zu verkaufen, zurückführen.

Veraltete Technik oder Ladenhüter?

Ein Blick auf die technischen Daten verrät, dass es sich beim Opel Mokka-e weder um ein Auslaufmodell noch um ein E-Auto mit zu wenig Reichweite für die alltäglichen Strecken handelt. Opels im September 2020 neu vorgestellter Elektro-SUV wird von einem 136 PS starken Elektromotor angetrieben und die 50-kWh-Batterie ermöglicht eine praxisnahe Reichweite von über 280 Kilometern. Zusätzlich ist der Mokka-e bereits serienmäßig mit einem 11-kW On-Board-Charger für das Laden an der heimischen Wallbox oder städtischen Ladestationen ausgestattet. Dadurch ist der Akku weniger als 5 Stunden wieder aufgeladen. Zum Vergleich beim KIA e-Niro oder Hyundai Kona kostet der 11-kW On-Board-Charger um die 1.000 Euro Aufpreis und selbst Premium Modelle wie der Jaguar I-Pace oder der Mercedes EQC waren zum Teil bis Oktober 2020 nur mit einem 7,4 kW Ladegerät bestellbar. Und auch beim Thema Schnellladetechnik kommt der Mokka-e ab Werk bereits mit einem 100 kW CCS Anschluss. Folglich sind auch längere Autobahnfahrten mit 1-2 Ladestopps möglich. Schließlich ist der Akku innerhalb von 30 Minuten wieder zu 80 % geladen. Bei Konkurrenzmodellen, wie der Renault ZOE, kostet alleine ein 50 kW CCS-Anschluss über 1.000 Euro Aufpreis.
Auf den Punkt gebracht: Der elektrische SUV aus dem Hause Opel kommt für seine Preisklasse mit überdurchschnittlich viel Serienausstattung, was das Thema Ladetechnik und Batterie angeht.

Bekomme ich ein vorkonfiguriertes Modell und muss Abstriche beim Service in Kauf nehmen?

Ganz im Gegenteil! Der elektrische Mokka aus dem Angebot kommt ab Werk bereits mit Ausstattungsdetails wie Metallic-Lackierung, Led-Scheinwerfer, Spurhalte Assistenten oder Touchscreen Bildschirm. Falls Du das E-Auto noch weiter individualisieren oder die im Angebot inkludierten 10.000 Kilometer pro Vertragsjahr erweitern möchtest, ist das auch problemlos möglich. Der Opel Mokka-e ist frei konfigurierbar und auch die höheren Ausstattungslinien Elegance, GS-Line und Ultimate können gegen einen moderaten monatlichen Aufpreis hinzugebucht werden.
Und auch beim Thema Service musst Du bei diesem Angebot keine Abstriche machen. Uns ist es wichtig, dass sich der Einstieg in die Elektromobilität für unsere Kunden so einfach wie möglich gestaltet. Daher endet unser Service nicht, wenn wir Deine Anfrage an unseren Opel-Partner weitervermittelt haben. Sondern wir stehen Dir weiterhin während des gesamten Einstiegprozesses in die Elektromobilität kostenlos und unabhängig beratend und mit passenden Produkten zur Seite. Sei es bei Rückfragen zum Opel Mokka-e, zur passenden Ladelösung inkl. möglichen Förderungen und Ladekarten oder zur Beantragung des Umweltbonus.