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Ob mit einem, zwei oder drei Kindern. Bei der Suche nach einem Familienauto spielen neben dem Platzangebot auch viele weitere Aspekte eine Rolle. Immer häufiger rückt dabei auch ein Elektro-Familienauto in den Fokus. Und das aus gutem Grund. Denn vollelektrische Modelle stehen herkömmlichen Verbrennern in nichts nach. Zudem bringen sie die Familie emissionsfrei von A nach B und sind im Unterhalt häufig deutlich günstiger. Welches aktuell die besten Elektroautos für die Familie sind, haben wir dir in diesem Artikel zusammengestellt. Zudem findest du hier weitere Hinweise zu den Lieferzeiten und Fördermöglichkeiten von Elektroautos für die Familie.

Was macht ein gutes elektrisches Familienauto aus?

Wer sich ein Familienauto anschafft, für den hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis oft einen hohen Stellenwert. Doch auch praktische Dinge wie ein großer Kofferraum, Isofix-Halterungen für die Kindersitze sowie viel Beinfreiheit in der zweiten Reihe sind von Bedeutung. Und selbstverständlich darf ein Familienauto auch keine Abstriche in puncto Sicherheit machen. Fahrerassistenzsysteme und Airbags müssen bestellbar sein. Eine 5-Sterne-Wertung im Crashtest versteht sich dabei von selbst. Hier unterscheiden sich die Anforderungen von Familien an Autos mit Elektro- oder Verbrennungsmotor in keiner Weise.
Speziell bei der Suche nach einem Elektro-Familienauto ist es aber ratsam, noch weitere Aspekte zu berücksichtigen. So sollte das E-Auto im Alltag mindestens auf eine reale Reichweite von 300 Kilometern oder mehr kommen. Und zusätzlich über einen Schnellladeanschluss mit einer Ladeleistung von mindestens 70 kW verfügen. Denn nur so kannst du stressfrei mit Kind & Kegel längere Strecken - wie die Fahrt in den Familienurlaub - in Angriff nehmen.
Zusammengefasst sollte ein Elektroauto für die Familie die folgenden Eigenschaften erfüllen:
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Praxisnahe Reichweite von über 300 Kilometern
  • Neueste Schnellladetechnik
  • Großer- & variabler Kofferraum
  • Gutes Platzangebot in Reihe 2
  • Isofix-Vorrichtungen für die Kindersitze
  • Hohes Sicherheitsniveau durch Assistenzsysteme & Airbags
Gut zu wissen: In der nachfolgenden Auflistung der aktuell besten Elektroautos in Deutschland haben wir die genannten Kriterien natürlich berücksichtigt. Deshalb haben es auch Fahrzeuge wie der Peugeot e-Rifter oder Opel Combo-e nicht in unsere Auflistung geschafft. Beide Modelle eignen sich aufgrund der geringen Reichweite nur für die Kurzstrecke.

Welches sind die besten Elektro-Familienautos?

Die folgenden sieben Elektroautos eignen sich besonders gut für Familien und erfüllen die wichtigsten Kriterien:

Hyundai IONIQ 5 - die innovative Alternative

Der IONIQ 5 zählt zu einem der innovativsten Elektroautos am Markt. Features wie ein optionales Solardach, die Vehicle-to-Load-Funktion sowie die 800-Volt-Ladetechnologie unterstreichen es eindrucksvoll. Die Ladetechnik ermöglicht es ganz nebenbei, dass der E-SUV in 5 Minuten wieder 100 Kilometer Reichweite nachladen kann. Aber nicht nur das. Der IONIQ 5 besitzt auch weitere Eigenschaften, die ihn zu einem idealen Elektro-Familienauto machen. Ein Beispiel ist das großzügige Platzangebot. So stehen im Kofferraum 527 Liter für Gepäck zur Verfügung. Im sogenannten Frunk vorne kommen nochmal je nach Antriebsvariante zwischen 24 und 57 Litern hinzu. In der zweiten Sitzreihe herrschen dank knapp drei Metern Radstand Platzverhältnis wie in der Business Class. Bei Bedarf ist die Rückbank für zusätzliche Flexibilität sogar verschiebbar. Je nach Modell und Antriebsart sind mit dem IONIQ 5 im Alltag Strecken bis zu 383 Kilometern möglich. Preislich startet der innovative Koreaner ab 41.900 Euro.
Pluspunkte: 800-Volt-Ladetechnik, variable einstellbare Rücksitze, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, Allradversion verfügbar, langstreckentauglich, Vehicle-to-Load-Funktion

Skoda Enyaq iV - der Preis-Leistungs-Sieger

Der Enyaq iV ist bereits das zweite Elektroauto von Skoda. Jedoch das Erste, dass von Grund auf als solches konzipiert wurde. Das macht sich auch direkt im Innenraum bemerkbar. Dieser ist sehr offen gestaltet und beeindruckt jeder Menge Platz. Nicht nur vorne, sondern auch hinten. Selbst auf dem unbeliebten Mittelplatz. Der Kofferraum ist mit 585 Litern ebenfalls groß dimensioniert. Damit stellt er den Laderaum der Schwestermodelle Audi Q4 e-tron und VW ID.4 deutlich in den Schatten. Das gilt auch für das Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch hier glänzt der Enyaq mit einem Listenpreis von 34.600 Euro für das Einstiegsmodell. Weitere Pluspunkte als Familienauto sammelt der Enyaq durch sein hervorragendes Ergebnis beim NCAP-Crashtest in Sachen Kindersicherheit. Die drei Isofix-Halterungen sind ebenfalls lobenswert.
Pluspunkte: Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, großer Kofferraum, langstreckentauglich, gutes Platzangebot in zweiter Reihe, Allradversion verfügbar.

KIA Niro EV - ein Allrounder für junge Familien

Seit Sommer 2022 ist der KIA Niro EV in der zweiten Generation auf dem Markt. Zwar war bereits der Vorgänger KIA e-Niro bei jungen Familien aufgrund seines guten Preis-Leistungsverhältnisses beliebt. Doch der neue Niro EV macht alles noch ein Stück besser. Nicht nur beim Design, dass nun mehr sehr modern und zeitgemäß aussieht. Sondern auch das Platzangebot im Innenraum ist gewachsen - insbesondere in der zweiten Reihe. Der Kofferraum fasst nun mehr beachtliche 475 Liter und das Ladeequipment lässt sich vorne im 20 Liter fassenden Frunk verstauen. Neue Assistenzsysteme wie der Frontkollisionswarner haben jetzt sogar den Querverkehr im Auge und erhöhen die Sicherheit an Bord. Mit einer realen Reichweite von 400 Kilometern und einen Einstiegspreis von 39.990 Euro setzt der KIA Niro EV ein weiteres Statement. So viel Reichweite unter 40.000 Euro gibt es bei keinem anderen Elektro-Familienauto am Markt.
Pluspunkte: gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, neueste Assistenzsysteme, langstreckentauglich, Vehicle-to-Load-Funktion

VW ID.Buzz - das Raumwunder im Retro-Design

Volkswagens neuestes Modell ist der Elektro-Van VW ID.Buzz. Dieser erinnert nicht nur dank des großen VW-Logos rein äußerlich an den Ur-Bulli von 1950. Sondern mit einer realen Reichweite von bis zu 385 Kilometern und neuester Ladetechnik sind auch längere Fahrten möglich. Passend dazu gestaltet sich auch der State of the Art Kofferraum. Zumindest was den Stauraum angeht. Für Gepäck und Sportausrüstung stehen hinter der zweiten Reihe circa 1.121 Liter zur Verfügung. Stichwort zweite Reihe. Neben viel Beinfreiheit, ist diese dank einer Schiebetür auch leicht zugänglich. Selbst auf engen Parkplätzen. Die ersten Auslieferungen des ID.Buzz als 5-Sitzer erfolgen im September 2022. Der Einstiegspreis des VW ID.Buzz liegt bei rund 64.581 Euro.
Pluspunkte: großer Kofferraum, verschiebbare Rückbank, Schiebetüren, langstreckentauglich, vorbereitet für das bidirektionale Laden.

Tesla Model Y - der Langstreckenkönig

Tesla darf in dieser Auflistung nicht fehlen. Denn die Kalifornier haben mit dem Model Y nun auch ein etwas günstigeres Familienauto in Angebot. Wobei das Wort “günstig” bei einem Einstiegspreis von knapp 60.000 Euro trotz umfangreicher Serienausstattung Interpretationsspielraum lässt. Gleiches gilt beim Kofferraum. Hier spricht Tesla davon, dass den bis zu 7 Insassen ein Kofferraumvolumen von rund 2.100 Kilometern zur Verfügung steht. Der ADAC hat das nachgemessen und kommt selbst nach europäischer Messweise auf knapp 420-640 Liter. Anders sieht es hingegen in Sachen Reichweite. Hier hält das Model Y, was es verspricht. Eine reproduzierbare Reichweite von bis zu 507 Kilometern und eine ausgereifte Ladetechnik können nicht alle E-Autos vorweisen. Was ebenfalls eine Erwähnung verdient hat, ist das mit zahlreichen Gadgets ausgestattete Infotainmentsystem. So lässt sich beispielsweise die Ladepause mit Spielen oder einem Film schnell überbrücken.
Pluspunkte: Platz für bis zu 7 Personen, großer Kofferraum, langstreckentauglich, umfangreiche Serienausstattung (u.a. Panoramadach), Allradversion verfügbar.

Mercedes EQB - ein 5+2 Sitzer als Elektro-Familienauto

Mit dem EQB bietet Mercedes erstmals auch ein Modell der neuen vollelektrischen EQ-Reihe im Kompaktsegment an. Neueste Technologien, wie die Augmented-Reality Navigation, welche Routenhinweise auf eine Echtzeitansicht der Straße projiziert, treffen auf klassische Mercedes-Benz Qualitäten wie herausragende Verarbeitung und Fahrkomfort. Eine gute Sitzposition, ausreichend Stauraum und Platz für bis zu 7 Personen machen den EQB zum idealen Familienauto. Mit einer praxistauglichen Reichweite von bis zu 350 Kilometern sind selbst längere Urlaubsfahrten möglich. Für die Einstiegsversion ruft Mercedes einen Preis von 52.550 Euro auf.
Pluspunkte: Platz für bis zu 7 Personen, Allradversion verfügbar, großer Kofferraum, neueste Assistenzsysteme, praxistaugliche Reichweite.

Audi e-tron - das Elektro-Familienauto im Premiumsegment

Der Audi e-tron vereint typisch elegante Audi Designelemente mit einem leistungsstarken Elektroantrieb und modernster Technik. Die Verarbeitungsqualität und Materialauswahl lassen dabei ebenfalls fast keine Wünsche offen. Zu den weiteren Highlights zählen die adaptiven Fahrassistenten, das digitale Cockpit sowie die auf Wunsch erhältlichen kamerabasierten Außenspiegel. Reisegepäck und Sportequipment lassen sich bequem im 660 Liter fassenden Kofferraum verstauen. Wer noch mehr Platz benötigt, der kann optional auch eine Anhängerkupplung hinzubestellen. Mit einer Schnellladeleistung von bis zu 150 kW in Kombination mit einer realen Reichweite von bis 357 Kilometern meistert Audi e-tron lange Strecken souverän. Typisch für das Premiumsegment ruft Audi für den e-tron einen Basispreis von 69.100 Euro auf.
Pluspunkte: großer Kofferraum, langstreckentauglich, neueste Assistenzsysteme, Allradversion verfügbar

Was kostet ein Elektro-Familienauto?

Die Preise bzw. Anschaffungskosten für ein elektrisches Familienautos variieren je nach Hersteller und Modell. Eines der günstigsten Modelle für Familien ist neue Skoda Enyaq ab 34.600 Euro. Berücksichtigst du zusätzlich noch den staatlichen Umweltbonus von bis zu 9.000 Euro, zahlst du sogar unter 30.000 Euro. Die meiste Reichweite bei einem Listenpreis unter 40.000 Euro verspricht jedoch der neue KIA Niro EV. Wer hingegen mit einen VW ID.Buzz oder einen Audi e-tron liebäugelt, der muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. So startet der Einstiegspreis des VW ID.Buzz vor Abzug staatlicher Förderungen bei 64.000 Euro. Für den Premium-SUV Audi e-tron rufen die Ingolstädter sogar mindestens 69.100 Euro auf.
Unsere Empfehlung: Aufgrund der rasanten technischen Entwicklung ist das Leasing eines E-Autos häufig die günstigere Alternative.
Neben dem Fahrzeugpreis spielen bei der Anschaffung natürlich auch die Verbrauchs- bzw. Unterhaltskosten eine Rolle. Gerade in Zeiten extrem steigender Kraftstoffpreise. Die gute Nachricht an dieser Stelle ist, dass E-Autos grundsätzlich kostengünstiger im Alltag unterwegs sind als Verbrenner. So entfallen die teuren Ölwechsel und auch die Versicherungs- und Ladekosten sind niedriger. Beispielsweise gibt Volkswagen für den neuen ID.Buzz einen kombinierten WLTP-Verbrauch von 18,9 kWh/100 km an. Schlagen wir auf diesen Wert noch einmal 20 % drauf, landen wir bei praxisnahen Verbrauch von 23 kWh auf 100 Kilometer. Nehmen wir an, dass du den ID.Buzz größtenteils zu Hause an der Wallbox lädst. Dann kosten dich 100 Kilometer mit dem E-Bulli bei einem Kilowattstundenpreis von 0,35 Euro rund 8,05 Euro. Ein durchaus vertretbarer Wert für einen E-Van dieser Größe.
Gut zu wissen: Auf unseren Detailseiten zu den E-Autos findest du auch einen Ersparnisrechner. Hier kannst du einfach vergleichen, was du dir mit einem E-Auto durch den geringeren Verbrauch pro Jahr sparen kannst.

Welche Förderung gibt es für ein Elektro-Familienauto?

Auch vollelektrische Familienautos profitieren noch bis Ende 2022 von der Förderung für Elektroautos - dem sogenannten Umweltbonus. Liegt der Nettolistenpreis des Basismodells deines E-Autos unter 40.000 Euro, kannst du dich über insgesamt 9.570 Euro Förderung freuen. Hast du dich für ein höherpreisiges Modell entschieden, dessen Basismodell einen Nettolistenpreis von maximal 65.000 Euro aufweist? Dann erhältst du noch immer einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von 7.975 Euro.
Alle weiteren Informationen zum Umweltbonus kannst du auf der Webseite des zuständigen Bundesministeriums nachlesen.

Mit welcher Lieferzeit ist bei einem Elektro-Familienauto zu rechnen?

Die Lieferengpässe bei Halbleitern und Kabelbäumen verschonen auch das Segment der elektrischen Familienautos nicht. Modelle wie der KIA Niro EV, der Hyundai IONIQ 5, der Mercedes EQB oder das Tesla Model Y haben mit 4-7 Monaten noch relativ kurze Lieferzeiten. Gleiches gilt übrigens auch für den VW ID.Buzz und den Audi e-tron. Deutlich länger musst du hingegen beim beliebten Skoda Enyaq warten. Hier gibt Skoda eine Lieferzeit von rund 12 Monaten an.
Gut zu wissen: In unserer Übersicht “Elektroauto Lieferzeiten " haben wir die Lieferzeiten der in Deutschland aktuell verfügbaren E-Autos aufgelistet.

Fazit - ein Elektro-Familienauto lohnt sich

Ein Familienauto muss seit jeher einige zusätzliche Kriterien erfüllen. Zu nennen sind exemplarisch ein großer Kofferraum für das Gepäck oder auch Isofix-Halterungen für die Kindersitze. Unabhängig von der Art der Motorisierung. Bei einem vollelektrischen Familienauto sind zudem eine alltagstaugliche Reichweite sowie eine moderne Schnellladetechnik empfehlenswert. Auf diese Weise lassen sich mit dem Elektroauto auch stressfrei längere Strecken meistern. Unter den Elektro-Familienautos zählen insbesondere der Hyundai IONIQ 5, der Skoda Enyaq sowie der neue KIA Niro EV zu den wahren Preis-Leistungs-Siegern. Wer auf noch mehr Platz oder Schiebetüren angewiesen ist, für den dürfte der VW ID.Buzz die beste Wahl sein. Für wen die maximale Reichweite das Entscheidungskriterium ist, der sollte das Tesla Model Y ins Auge fassen. Jedoch zählen beide Modelle mit einem Listenpreis von über 60.000 Euro zu den teureren Vertretern. Zwei Vorteile, die jedoch alle Elektro-Familienautos besitzen, sind die im Vergleich zu einem Verbrennermodell geringen Energie- und Unterhaltskosten.
Bildnachweise: Audi AG, Hyundai Motor Deutschland GmbH, KIA Deutschland GmbH, Mercedes-Benz Group AG, ŠKODA AUTO Deutschland GmbH, Tesla Inc., Volkswagen AG.

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