Diese Webseite erfordert JavaScript für eine reibungslose Darstellung.
Die Wallbox fürs Elektroauto oder den Plug-in-Hybrid in der eigenen Garage ist auf jeden Fall sinnvoll. Hier findest du alle Informationen rund um die Wallbox.

Was ist eine Wallbox?

Eine Wallbox oder auch Wandladestation ist eine Ladestation für E-Autos. Sie ist der sicherste, schnellste und komfortabelste Weg, dein Elektroauto zu Hause zu laden. Der Begriff „Wallbox“ stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Wandkasten“.
Die Wallbox stellt die Verbindung und Kommunikation zwischen dem Fahrzeug und dem Stromnetz sicher und gibt die benötigte Energie in das Fahrzeug ab.

Wo wird eine Wallbox installiert?

Die Wallbox wird in den meisten Fällen im privaten Bereich installiert. Öffentliche Lademöglichkeiten werden als Ladesäulen, E-Tankstellen. oder Schnellladestationen bezeichnet. Die Wallbox wird entweder an der Wand oder an einer eigenen Säule installiert. Dabei ist es egal, ob diese im eigenen Carport, der Tiefgarage oder an der Hauswand aufgestellt und befestigt wird.

Warum benötige ich eine private Ladestation?

Eine Wallbox benötigst du aus wegen verschiedenen Aspekten. Die Alternative, an einer Haushaltsteckdose aufzuladen ist keine Option. Sie ist für das regelmäßige Aufladen von Elektroautos nicht zu empfehlen, weil sie nicht für langes Laden unter hoher Last ausgelegt ist.
Mit einer Wallbox hast du folgende Vorteile:
  • Höhere Ladeleistung
  • Maximaler Schutz & Sicherheit
  • Energie & Kosteneffizienz
  • Bedienkomfort
Höhere Ladeleistung
Mit einer Haushaltssteckdose kannst du nur mit 2,3 kW laden. Das bedeutet, dass du in ca. 17 h die 40 kWh-Batterie deines Elektroautos wieder vollladen kannst. Mit einer Wallbox sind sogar Ladeleistungen von bis zu 22 kW möglich. Das reduziert auch die Ladezeiten erheblich und bedeutet, dass das selbe E-Auto in nur ca. 2h geladen ist.
Maximaler Schutz & Sicherheit
Die Wallbox bietet im Gegensatz zur Haushaltssteckdose maximalen Schutz & Sicherheit. Durch den hohen Stromfluss besteht beim Laden an einer Steckdose das Risiko, dass das Stromkabel, der Stecker oder die Steckdose überhitzen. Im schlimmsten Fall kann es zum Verschmoren oder sogar einem Kabelbrand kommen.
Maximale Sicherheit bietet eine Wallbox zudem, durch verbaute Schutzmechanismen. Bei der Installation einer Wandladestation muss der Elektriker geeignete Schutzeinrichtungen gegen Gleich- und Wechselstromfehler verbauen. Diese verhindern, dass Personen einen Stromschlag bekommen, etwa wenn eine Leitung defekt oder ein Kontakt feucht geworden ist. In einigen Wallbox-Modellen sind solche Schutzmechanismen bereits verbaut.
*Hinweis: Nur wenn die Leitung der Haushaltssteckdose fachgerecht installiert wurde und nachweislich den Anforderungen der E-Mobilität entspricht, kann an einer dieser mit reduziertem Strom geladen werden.
Energie & Kosteneffizienz
Durch die Wallbox hast du eine bessere Energie & Kosteneffizienz. Aufgrund des hohen Energieflusses in den Kabeln, werden diese warm. Je wärmer das Kabel wird desto höher ist der Energiefluss und der Energieverlust. Durch den Einbau neuer, dickerer Kabel und einer Wallbox wirst du diesen Verlusten entgegen wirken.
Bedienkomfort
Neben den genannten positiven Eigenschaften haben Wallboxen den großen Vorteil, dass sie maximalen Bedienungskomfort beim Laden bieten. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen haben die meisten ein fest installiertes Ladekabel. Somit hast du dein Ladekabel immer griffbereit und musst es nicht suchen. Auch die Gefahr, dass du mit deinem E-Auto über das Ladekabel fährst, ist dadurch reduziert. Eine Wandhalterung für dein Ladekabel mindert die Gefahr noch weiter.
Zum anderen haben viele Wallboxen ein eigenes Interface & App, mit der du das Laden deines Elektroautos überwachen und steuern kannst.

Welche Unterschiede gibt es bei Wallboxen?

Insgesamt können Wallboxen in drei Kategorien unterteilt werden:
  • Wallbox
  • Intelligente Wallbox
  • Mobile Wallbox
Des weiteren gibt es verschiedene Unterschiedene bei den verbauten zusätzlichen Funktionen, wie z. B. MID-Zähler, Zugsicherung, Ladeleistung. Wallboxen mit einer Leistung von 22 kW sind zudem genehmigungspflichtig.

Was kostet eine Wallbox?

Eine Wallbox kostet 500 € bis etwa 2000 Euro - ohne Installation. Da es nicht nur beim Preis, sondern auch bei der Ausstattung große Unterschiede, gibt, ist die Auswahl nicht leicht. Die Vor- und Nachteile kann im Detail nur ein Profi erkennen und durch Messungen herausarbeiten. 10 Merkmale einer guten und zukunftssicheren Wallbox!
Wir empfehlen in den meisten Fällen eine 11-kW-Wallbox. Sie ist sehr flexibel, da sie einphasig, zwei- oder auch dreiphasig laden kann und selbst größere Batterien über Nacht vollständig lädt. Wallbox: 11kW oder doch lieber 22 kW?

Einfaches oder intelligentes Laden?

Die preiswerteste Lösung ist eine ungesteuerte Wallbox, die bequem und sicher die nötige Ladeleistung zur Verfügung stellt. Für die meisten E-Auto-Fahrer ist das völlig ausreichend.
Die teureren Varianten ermöglichen eine Steuerung des Ladevorgangs via Internet, Bluetooth oder WLAN. Diese sogenannten „intelligenten“ Wallboxen haben meist einen integrierten Stromzähler und liefern dir auch Ladestatistiken. Bei diesen Wallboxen kannst du die Stromstärke verändern, die Ladezeiten programmieren und das Laden zu günstige Tarifzeiten durchführen.
Falls du über ein Hausenergiemanagement verfügst, kannst du mit einigen intelligenten Wallboxen sogar den Stromüberschuss aus deiner Photovoltaikanlage ins Fahrzeug laden. Modellabhängig gibt es noch viele weitere Funktionen. Natürlich steigt mit den vielen Funktionen aber auch die Gefahr einer Fehlbedienung. Für die meisten User reicht sicher eine günstige, ungesteuerte Wallbox. Allerdings wird die intelligente Wallbox zurzeit gefördert.

Kann ich eine Wallbox selbst installieren?

Nein, das muss immer ein Fachbetrieb machen. Der Elektroinstallateur ist dann auch für den fachgerechten Einbau haftbar und übernimmt für dich die Anmeldung der Ladeeinrichtung beim Netzbetreiber.

Gibt es Zuschüsse für den Einbau einer Ladestation?

Ja, es gibt Zuschüsse für den Einbau einer Wallbox. Sowohl die Förderbank KfW, als auch verschiedene Bundesländer, Gemeinden und Stromanbieter fördern die Installation einer Wallbox. Einen ersten Überblick erhältst du hier:
Desweiteren haben wir die alle nötigen Informationen zum KFW-Förderprogramm zusammengetragen:

Sind Wallboxen auch bei Mehrfamilienhäusern erlaubt?

Im Prinzip ja, es gibt aber eine Reihe von Herausforderungen dabei. Zum Beispiel sind viele Hausanschlüsse nicht auf die die hohe Stromnachfrage von E-Autos ausgelegt. Es gibt aber technische Lösungen durch ein sogenanntes Lastmanagement. Für einen Vorab-Check solltest du einen Elektroinstallateur zu Rate ziehen. Nach dem Wohnungseigentumsgesetz hast du als Wohnungseigentümern, aber auch Mieter grundsätzlich Anspruch auf eine Lademöglichkeit für dein Elektroauto. Die Miteigentümer haben nur das Recht, über die Ausführung der Lademöglichkeit mitzuentscheiden.
Dabei ist es sicher sinnvoll, wenn du deine Miteigentümer vor der jährlichen Eigentümerversammlung in einem Schreiben über deine Absicht informierst. Gib Deinen Nachbarn die Möglichkeit, bei Fragen auf dich zuzukommen. Vielleicht gewinnst du sogar weitere Unterstützer und Unklarheiten können schon im Vorfeld ausgeräumt werden.

Wer installiert meine Wallbox?

Da für eine Ladestation immer ein Starkstromanschluss notwendig ist, darf die Errichtung und Inbetriebnahme (Installation & Anschluss) der Wallbox nur ein Fachunternehmen durchführen, das im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist (siehe §13 Niederspannungsanschlussverordnung).

Wie viel Ladeleistung soll die Wallbox haben?