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Chinesische E-Autos - diese Modelle gibt es!

Erstellt: 29. Okt. 2022 | Aktualisiert: 31. Okt. 2022
Chinesische E-Autos - diese Modelle gibt es!-bild
Chinesische E-Autos werden auch hierzulande aufgrund von Lieferverzögerungen und Preiserhöhungen immer beliebter. Doch welche elektrischen Modelle "made in China" sind bereits in Deutschland erhältlich? Was kosten Sie? Und welche Vor- und Nachteile haben chinesische Fabrikate? Dies und mehr liest du in unserem Blogbeitrag.

Inhaltsverzeichnis

Chinesische E-Autos - was ist darunter zu verstehen?

In Zeiten der Globalisierung und weitverzweigter Wertschöpfungsketten ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ein oder mehrere Fahrzeugteile aus China stammen. Das umfasst auch elementare Komponenten wie die Fahrzeugbatterie. Daher steckt selbst in einem in Deutschland gefertigten E-Auto von VW oder BMW in gewisser Weise ein Stück “made in China”. Zu chinesischen E-Autos werden diese Modelle allerdings nicht. Vielmehr ist von chinesischen Elektroautos im engeren Sinn die Rede, wenn das Modell von einem chinesischen Hersteller stammt. Und die Entwicklung und Produktion in China stattfindet. Im weiteren Sinne lassen sich aber auch Marken wie Polestar, MG oder Smart als chinesisch bezeichnen. Denn hier haben Hersteller aus dem Reich der Mitte eine etablierte europäische Automarke gekauft. Mit Ausnahme des europäischen Markennamens finden die Produktion und Entwicklung dieser E-Autos aber größtenteils in China statt. Deshalb thematisieren wir diese Marken ebenfalls in diesem Blogbeitrag.

Was kosten chinesische E-Autos?

Um auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen, bieten chinesische Hersteller ihre E-Autos vergleichsweise günstig und überdurchschnittlich gut ausgestattet an. So ist beispielsweise der beliebte E-Kombi MG5 vor Abzug des Umweltbonus bereits ab 35.490 Euro erhältlich. Und auch im Kilometerleasing zählt der MG5 mit monatlichen Raten von unter unter 260 Euro zu den Preis-Leistungs-Siegern am E-Auto-Markt. Hingegen sind bekannte Marken wie Polestar, Smart oder NIO eher im mittleren bis oberen Preissegment angesiedelt. So liegt beispielsweise der Listenpreis für die Elektro-Limousine Polestar 2 bei bis zu 60.000 Euro. Im Vergleich zu ähnlich motorisierten Modellen deutscher Hersteller wirkt der Polestar 2 daher relativ günstig.
MG 5 vom chinesischen Hersteller SAIC
Unsere Empfehlung: Aktuell gibt es noch (zu) wenige belastbare Daten zur Wertstabilität von E-Autos chinesischer Hersteller. Deshalb ist es häufig ratsam, für E-Autos aus China einen Kilometerleasingvertrag abzuschließen.
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Welche chinesischen Elektroautohersteller kommen nach Deutschland?

Der chinesische Automobilmarkt gilt als einer der größten weltweit. Abseits der bekannten europäischen und amerikanischen Hersteller gibt es auch zahlreiche Hersteller und Marken, die in Deutschland nur wenigen Leuten etwas sagen. Einer der Gründe dafür ist, dass sich viele chinesische Hersteller bisher lediglich auf ihren Heimatmarkt China fokussiert haben. Der Export in andere Märkte wurde nicht verfolgt. Was nicht zuletzt daran lag, dass sie bei klassischen Benzin- und Dieselmotoren technisch im Hintertreffen waren. Im Zeitalter der E-Mobilität werden die Karten allerdings neu gemischt. Bei der Entwicklung von E-Motoren und Fahrzeugbatterien spielen Automobilhersteller aus dem Reich der Mitte wieder vorne mit. Die Expansion nach Deutschland ist daher nur der nächste logische Schritt.
Aktuell sind diese sechs Hersteller offiziell in Deutschland mit vollelektrischen Fahrzeugen vertreten:
  • Aiways
  • BYD
  • Geely (Joint-Ventures Smart, Polestar, Volvo)
  • Great Wall Motors (Marke Ora)
  • NIO
  • SAIC Motors (Marke MG)
Ora CAT Funky von vorne
Darüber hinaus werden auch noch E-Autos anderer chinesischer Hersteller wie FAW, BAIC, Dongfeng (u.a. Seres, Voyah), Jac Motors von kleineren Händlern in Deutschland vertrieben. Der Import findet jedoch nicht über die Hersteller selbst statt.

Welche chinesischen E-Autos gibt es (bald) in Deutschland?

Egal ob E-SUV, E-Kombi oder E-Kleinwagen. Die Anzahl verfügbarer E-Autos chinesischer Hersteller in Deutschland steigt in allen Fahrzeugsegmenten. Mit dem Markteintritt des größten chinesischen Elektroautoherstellers BYD gewinnt dieser Trend sogar noch mehr Bedeutung.
Diese chinesischen E-Autos sind (bald) in Deutschland erhältlich:
  • Aiways U5
  • Aiways U6 (ab Ende 2022)
  • BYD TANG (ab Anfang 2023)
  • BYD Atto 3 (ab Anfang 2023)
  • BYD HAN (ab Anfang 2023)
  • Ora Funky Cat (ab Anfang 2023)
  • NIO ET7
  • NIO EL7 (Anfang 2023)
  • NIO ET5 (Anfang 2022)
BYD Atto 3
Gut zu wissen: In unserem E-Auto Vergleich kannst du siehst du direkt, ob dein Wunschmodell bereits in Deutschland bestellbar ist. Auch findest du hier weitere Infos zu den einzelnen Modellen.

Polestar, Smart und MG haben chinesische Eigentümer

Den ein oder anderen überrascht es vielleicht, bekannte Marken wie Polestar, Smart, Volvo oder MG in diesem Kontext zu hören. Jedoch stehen hinter diesen Marken ebenfalls Hersteller aus China, die versuchen, auf diese Weise dem europäischen Markt zu erschließen. So ist Geely der Haupteigentümer hinter Volvo und Polestar. Zudem ist die Firma zur Hälfte an Smart beteiligt. SAIC Motors hingegen hat die britische Traditionsmarke MG Rover erworben. Außer dem klangvollen bekannten Namen besteht jedoch kein Bezug mehr zu England. Alle Fahrzeuge werden jetzt in China produziert und nach Europa exportiert.
Bei den folgenden E-Autos ist die chinesische Abstammung weniger erkenntlich:
Polestar 3 von vorne

Vorteile chinesischer E-Autos: günstig und schnell verfügbar

Es gibt eine Reihe von Vorteilen, warum viele private Käufer sich gegen ein E-Auto von Opel, Peugeot oder VW entscheiden. Und stattdessen auf ein Modell aus dem Reich der Mitte setzen.
Damit du eine bessere Kaufentscheidung treffen kannst, findest du die folgenden drei Gründe, die für chinesische E-Autos sprechen.
Günstige Preise - der Markteintritt in Deutschland soll möglichst schnell gelingen. Deshalb wählen viele Hersteller wie Aiways, SAIC oder Ora eine Niedrigpreisstrategie. Die Listenpreise der E-Autos liegen daher oftmals mehrere Tausend Euro unter denen der etablierten Hersteller.
Gute Ausstattung - zahlreiche Ausstattungsmerkmale wie Panoramaglasdach, DC-Schnellladeanschluss oder eine große Fahrzeugbatterie sind schon serienmäßig im Preis inbegriffen. Mehrseitige Listen mit Sonderausstattungsoptionen gibt es nur bei europäischen Herstellern.
Schnelle Verfügbarkeit - die Lieferzeit vieler beliebter europäischer Modelle wie dem VW ID.3 liegt bei mehr als 12 Monaten. Bei zahlreichen chinesischen Modellen steht das neue E-Auto in 3 bis 6 Monaten vor der Tür.

Nachteile chinesischer E-Autos: wenige Werkstätten & ungeklärter Datenschutz

Neben den diversen Vorzügen sind mit Kauf eines chinesischen Fabrikats auch (noch) einige Nachteile verbunden. Diese solltest du auf jeden Fall bei der Kaufentscheidung berücksichtigen.
Zu nennen sind an dieser Stelle beispielsweise:
Wenige lokale Vertriebspartner - chinesische Hersteller setzen überwiegend auf den Online-Vertrieb. Die Möglichkeiten einer Probefahrt sind begrenzt und häufig nur in Showrooms in Berlin, München oder Düsseldorf möglich. Herstellereigene Niederlassungen oder lokale Vertragshändler mit Werkstätten sind im ländlichen Raum hingegen eine Rarität.
Offene Fragen bei der Datensammlung - gerade wenn eine Kamera wie im Falle der E-Autos von NIO den Fahrer während der Fahrt permanent beobachtet. Oder die Sprachsteuerung wachsam auf Befehle des Fahrers wartet, solltest du im Hinterkopf behalten, dass diese Daten unter Umständen ins Ausland wandern können.
NIO ET7 Innenraum
Fehlende Langzeittests - Langzeittest von ADAC, Autobild oder AMS zur Zuverlässigkeit und Reparaturanfälligkeit des E-Autos sind bei vielen neuen Modellen aus China noch nicht erfolgt. Gleiches gilt auch für das Abschneiden beim NCAP-Crashtest.
Gut zu wissen: Beim Marktstart eines neuen Herstellers sind die Leasingkonditionen häufig teurer. Das hängt oft damit zusammen, dass Leasinggesellschaften erst einmal die Kundenresonanz abwarten, bevor sie selbst Leasingverträge für das neue Modell anbieten.

Chinesische E-Autos - das Fazit

Die Chancen stehen gut, dass in Zukunft auf deutschen Straßen auch vermehrt chinesische E-Autos unterwegs sind. Dies gilt insbesondere für ursprünglich europäische Marken mit chinesischen Eigentümern wie Polestar oder Smart. Aber auch E-Autos von Herstellern wie NIO oder BYD ist ein Markterfolg zuzutrauen. Eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht. Denn in Sachen Service, Qualität und im Umgang mit den gesammelten Daten müssen sie sich erst beweisen. Hier sind europäische Hersteller nach wie vor führend und werden mit neuen Innovationen versuchen, ihre bestehenden Kunden zu halten.
Bildmaterial: NIO Deutschland GmbH, Polestar, BYD Europe B.V., Polestar Automotive Germany GmbH, Great Wall Motor Company Limited
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