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Ladekarte für E-Autos! Benötige ich wirklich eine?

#Laden unterwegs

Wenn du dein Elektroauto öffentlich an einer Stromtankstelle . laden möchtest, benötigst du dafür in den meisten Fällen eine Ladekarte. Aktuell gibt es mehrere Hundert Anbieter. Das hat zur Folge, dass nicht jede Ladekarte deines E-Autos an jeder Ladesäule funktioniert. Zusätzlich nutzen die Betreiber unterschiedliche Bezahlsysteme und sind in verschiedenen Ladenetzwerken integriert. Das führt dazu, dass die Ladekosten sich teilweise stark unterscheiden, je nachdem welchen Anbieter du wählst. Darum sollte die Wahl der Ladekarte gut überlegt sein. Hier erhältst du alle nötigen Informationen zu Ladekarten von E-Autos.

Was ist eine Ladekarte?

Eine Ladekarte ist eine Karte aus Plastik, mit der du öffentliche Ladesäulen freischalten und nutzen kannst. Sie enthält meist einen RFID-Chip, auf dem die Daten deines abgeschlossenen Ladetarifs gespeichert sind. Zudem ermöglicht der Chip die genaue Zuordnung der Ladekarte zu einem Nutzer. Dadurch ist auch eine genaue Kostenerfassung möglich. Deine Zahlungsmethode und Abrechnungsdaten sind ebenfalls auf der Karte gespeichert.

Ladekarte oder Lade-App - was ist besser?

Ob du an öffentlichen Ladesäulen eher die physische Ladekarte aus Plastik oder die digitale App nutzt, ist deine persönliche Entscheidung. Wenn du immer an der gleichen Ladesäule lädst, ist die physische Karte vermutlich etwas schneller. Dranhalten, Freischaltung und Strom fließt. Wenn du ständig an wechselnden Orten lädst, ist die App die bessere Lösung für dich.

Wie beantragt man eine Ladekarte?

Eine Ladekarte kannst du über ein Kontaktformular auf der jeweiligen Website des Anbieters oder direkt in der App anfordern. Die Ladekarte wird dann in wenigen Tagen zu dir nach Hause gesendet.
Gut zu wissen: Bei vielen Anbietern musst du die Ladekarte vor der ersten Nutzung noch einmal aktivieren. Bei der beliebten EnBW Ladekarten funktioniert die Aktivierung beispielsweise direkt in der Lade-App.

Wie viel kostet eine Ladekarte für E-Autos?

Je nach Anbieter kann die erste physische Ladekarte entweder kostenlos oder für maximal 10 Euro hinzu bestellt werden. Alle weiteren (Ersatz-)Karten sind stets kostenpflichtig. Bei der EnBW oder Maingau liegen die Kosten bei je Ladekarte bei 9,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Wie viele Ladekarten benötige ich?

Prinzipiell sind zwei bis drei Ladekarten von unterschiedlichen Anbietern für den Alltag vollkommen ausreichend. Damit bist du optimal für das öffentliche Laden deines E-Autos ausgestattet und kannst an über 95 % der öffentlichen Ladesäulen laden. Bei der Auswahl der Ladekarte kannst du grundsätzlich in zwei Arten von Ladekarten unterscheiden. Regionale Anbieter und Roaming-Anbieter.
Zu regionalen Anbietern zählen zum Beispiel die Stadtwerke in deiner Region. Diese sind in den meisten Fällen regional begrenzt, womit du meist nur öffentliche Ladesäulen in deiner Nähe nutzen kannst. Roaming-Netzwerke bieten dir einen Zugang zu den Ladesäulen verschiedener Anbieter, die sich in einem Roaming-Netz zusammenschließen. Du kannst dein E-Auto in der Regel überregional und oft sogar international ohne Mehrkosten laden.
Gut zu wissen: Darüber hinaus bieten viele E-Autohersteller eigene Ladekarten an, die du vor oder nach dem Kauf deines E-Autos dazubuchen kannst.

Welche Ladekarte ist die Beste?

Dies ist pauschal leider nicht zu beantworten. Deswegen haben wir den Ladekarten-Vergleich entwickelt, damit du ganz einfach die optimale Ladekarte für deine Bedürfnisse finden kannst.
In vielen Test schnitten aber die Ladetarife von EnBW und Maingau Energie mit “sehr gut” ab. Testsieger bei den Autoherstellern ist der Ladetarif BMW Charging Active. Die Gesamtnote "sehr gut" hat auch der Herstellertarif Audi e-tron Charging Service City erhalten.

Welche Ladekarte ist am günstigsten?

Eine pauschale Aussage gestaltet sich hierbei als schwierig. Denn die Höhe der Ladekosten hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Ein wesentlicher Kostenfaktor ist beispielsweise, wie häufig du Schnellladestationen nutzt oder ob für die Ladekarte eine monatliche Grundgebühr anfällt.
Welche Ladekarte bzw. welcher Ladetariff für deine Ladebedürfnisse der günstigste ist, kannst du zum Beispiel in unserem Ladekarten-Vergleich nachschauen- Für den einen lohnt sich eine Ladekarte mit einem Grundtarif und dafür geringen Kosten beim DC-Laden. Der andere lädt eher selten öffentlich und nimmt höhere Kosten je Kilowattstunde in Kauf - spart sich dafür aber die Grundgebühr.

Fazit: Ladekarten E-Autos

Den Überblick bei Ladekarten für dein Elektroauto zu behalten ist schwierig. Jeder E-Auto-Fahrer sollte aber mindestens ein bis zwei Ladekarten besitzen, um die Möglichkeit zu haben, öffentlich zu laden. Meist empfiehlt sich eine Kombination aus zwei bis drei verschiedenen Ladekarten. Dadurch bist du optimal ausgestattet und kannst an den meisten öffentlichen Stromtankstellen laden.
Gut zu wissen: Neben Ladekarten gibt es auch einige Apps, die den Alltag eines E-Mobilisten einfacher machen. Mehr Infos findest du in unserem Beitrag: 10 Apps für jeden E-Auto Fahrer.