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5 wichtige Tipps & Tricks zur Probefahrt mit deinem E-Auto

#Allgemeines
Bei dir steht eine Probefahrt mit deinem neuen Elektroauto an? Dabei gibt es einige neue Dinge zu beachten. Wir haben dir die wichtigsten Tipps & Tricks zusammengestellt, damit deine Probefahrt ein voller Erfolg wird.

Es ist soweit, nach Wochenlangem überlegen, welches das passende E-Auto für dich ist, steht nun eine Probefahrt mit deinem Stromer an. Da sich ein Elektroauto anders fährt wie ein Verbrenner, musst du auf die ein oder andere Besonderheit achten. Elektroautos bieten viele neue Funktionen und auch die Beschleunigung ist für viele anfangs unerwartet. So kam es schon häufiger vor, dass das E-Auto direkt beim Start an eine Hauswand oder die Bremsstange des Vordermannes gefahren wurde. Damit dir das nicht passiert und du optimal vorbereitet bist, haben wir dir einige nützliche Tipps & Tricks für deine erste Probefahrt mit einem Elektroauto zusammengestellt.

Bitte denke zudem daran, sowohl deinen Führerschein als auch deinen Personalausweis mitzubringen, damit Dir das E-Auto zur Probefahrt überlassen werden kann.

I. Vor dem Start der Probefahrt mit deinem E-Auto

Du erhältst sicherlich eine kurze Fahrzeugeinführung. Lass dir dabei unbedingt die Funktionsweise des Navigationssystems (siehe Tipp 4) erklären und achte darauf, dass zumindest ein Typ2-Ladekabel für mit an Bord sind. Dieses Typ2-Kabel ist notwendig, um das das öffentliche Normalladen (siehe Tipp 6) auszuprobieren. Falls zusätzlich ein Ladekabel mit einem Schuko-Stecker im Kofferraum liegt, kannst du dieses ausschließlich für das Laden an der Haushaltssteckdose verwenden (nicht empfohlen!).

II. Tipps zur ersten Fahrt mit einem E-Auto

Hier ein paar nützliche Tipps und Hinweise, die unserer Erfahrung nach hilfreich für die erste Probefahrt mit deinem neuen E-Auto sind.

Tipp Nr.1 - Beschleunigung & Handling

E-Autos haben eine unglaubliche Beschleunigung. Deshalb suche dir unbedingt eine wenig befahrene Straße außerorts oder sicher Dir die erste Reihe an der Ampel und drücke "Fahr"-Pedal im Sportmodus ganz durch. Das zaubert jedem, den wir kennen, ein "Wow" ins Gesicht und du musst kein schlechtes Gewissen wegen der Umwelt haben.

Tipp Nr.2 – Eco-Modus

Eco-Modus - Jedes E-Auto ist mit einem Eco-Modus ausgestattet, der die Reichweite bei Bedarf ein Stück erhöht, indem - plakativ ausgedrückt - die Motorleistung gedrosselt und die Leistung der Klimaanlage reduziert wird. Den Schalter für den Eco-Modus findest du meistens in der Mittelkonsole neben Schaltknüppel. Ist der Eco-Modus aktiviert, lässt sich das „Fahrpedal“ Pedal behäbiger drücken, aber die Reichweite erhöht sich in der Tachoanzeige.

Tipp Nr.3 - Die tägliche Fahrstrecke simulieren

Verfügt das E-Auto über ausreichend Reichweite für die täglichen Fahrten zur Arbeit oder zum Einkaufen? In den meisten Fällen ist die Antwort „Ja“ und die Sorge um die Reichweite ist unbegründet. Trotzdem solltest du die Probefahrt dazu nutzen, um deine tägliche Fahrstrecke zu simulieren oder im besten Fall sogar nachzufahren. So erhältst du schnell ein Gefühl dafür, wie viel Prozent „Batterie“ du pro Fahrt verbrauchst und wie häufig du pro Woche nachladen musst. Zusätzlich hilft es dir später beim Kauf auch dabei, die für dein Fahrprofil richtige Batteriegröße zu wählen. Denn viele Hersteller bieten E-Autos in verschiedenen Batteriegrößen an.

Tipp Nr.4 - Navigationssystem testen

Bei Elektroautos kommt dem Navigationssystem eine wichtige Rolle zu, da es dir einerseits in der Regel die verfügbaren Ladestationen im Display angezeigt. Und andererseits kann das Navigationssystem berechnen, ob du noch genug Akku bzw. Reichweite hast, um dein Fahrziel zu erreichen oder wo du auf dem Weg einen Ladestopp einlegen musst. Lass dir am besten die Funktionsweise des Navigationssystems vom Verkäufer erklären und überprüfe, ob es die oben genannten Grundfunktionen beherrscht.

Tipp Nr.5 - One-Pedal-Driving

Ein Elektroauto lässt sich anders als ein Verbrenner im Stadtverkehr in den meisten Situationen mit nur einem Pedal fahren. Wie funktioniert das? Du beschleunigst wie bisher mit dem "Fahr"-Pedal. Jedoch zum Bremsen musst du einfach vom „Fahr“-Pedal gehen und das E-Auto bremst dank Rekuperation (Energierückgewinnung) automatisch bis fast zum Stillstand ab. Das Bremspedal brauchst du somit im Stadtverkehr nur noch bei Vollbremsungen. Ein weiterer Vorteil ist, dass du jedes Mal beim Rekuperieren Energie zurückgewinnst und in der Stadt dadurch bis 30 % mehr Reichweite erhältst. Schau dir am besten hierzu dieses 60 Sekunden Video an: Probefahrt mit dem E-Auto

Wichtiger Hinweis: Sollte das E-Auto über mehrere einstellbare Rekuperationsstufen verfügen, ist es entscheidend, dass die Stufe mit der höchsten Rekuperation eingestellt ist. Nur so kannst du den One-Pedal-Driving optimal ausnutzen.

Tipp Nr.6 - Das Laden testen

Einer der größten Neuerungen beim Umstieg auf ein E-Auto ist das Laden. Bekanntlich kannst du ein E-Auto entweder zu Hause über eine Wallbox laden oder an einer öffentlichen Ladestation. Da nur wenige Leute bereits vor dem E-Auto Kauf eine Wallbox zuhause installiert haben, bietet es sich hauptsächlich an, das Laden an einer öffentlichen Ladestation während der Probefahrt zu testen. Sobald der Akkustand auf unter 50 Prozent gesunken ist, macht es Sinn, eine Ladestation anzusteuern. Auch wenn es das erste Mal ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, such dir über das Navigationssystem oder eine Ladeapp (z.B. EnBW Mobility+) eine Ladestation aus und teste den Ladevorgang.

Wichtiger Hinweis: Lass dir unbedingt vor Beginn der Probefahrt von deinem Verkäufer erklären, wie das Laden mit dem E-Auto an einer Normal- und an einer Schnellladestation funktioniert. Die meisten Autohäuser stellen dir auch die hierfür notwendige Ladekarte zur Verfügung.

Fazit

Wir wünschen dir schon mal viel Spaß bei deiner ersten Probefahrt mit deinem neuen Elektroauto. Genieße sie. Bring das E-Auto an seine Grenzen und teste die neuen Funktionen. Bei Unklarheiten sei dir nicht zu schade, den Verkäufer um Hilfe zu fragen. Dafür sind sie schließlich da.