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Du stehst kurz vor der Entscheidung, welche Leasingart für dich die Richtige ist? Restwert oder Kilometerleasing? Diese grundlegende Frage stellt sich jeder Leasingnehmer vor Abschluss seines Leasingvertrages. Damit du eine rationale und bewusste Kaufentscheidung treffen kannst, haben wir dir die Vor- und Nachteile der geläufigsten Leasingarten zusammengestellt. Die häufigsten Leasingarten sind dabei das Restwertleasing und das Kilometerleasing.

Welche Leasingart lohnt sich- Restwert oder Kilometerleasing?

Aufgrund des wachsenden Interesses an Leasingangeboten steigen auch die Möglichkeiten ein Fahrzeug zu leasen. Bei uns erhältst du alle Informationen rund um das Thema Leasing - einfach und transparent erklärt.

Welche Vorteile hat ein Restwertleasing?

Wenn du dich für ein Restwertleasing entscheidest, hast du folgende Vorteile:
  • Keine beschränkte Kilometerlaufleistung: Du bist mit einem Restwertleasing an keine Kilometer gebunden. Du kannst also so viele Kilometer zurücklegen, wie du möchtest.
  • Unvorhersehbare Risiken durch Marktlage: Ein möglicher Imageverlust des Fahrzeugs, Fahrverbote oder politische Entscheidungen sind meist unvorhersehbar. Die Marktlage während der Leasingdauer schwer einzuschätzen und somit ist der kalkulierte Restwert oft nicht haltbar und eine Nachzahlung wird fällig.

Welche Nachteile hat ein Restwertleasing?

Wenn du dich für ein Restwertleasing entscheidest, hast du folgende Nachteile:
  • Schwer kalkulierbarer Restwert: Der Restwert des Fahrzeugs am Ende der Leasinglaufzeit ist bei Vertragsschluss nur sehr schwer abzuschätzen. Das gilt vor allem für Elektroautos, da sich die Batterien und Reichweiten sprunghaft verbessern.
  • Unvorhersehbare Risiken durch Marktlage: Ein möglicher Imageverlust des Fahrzeugs, Fahrverbote oder politische Entscheidungen sind meist unvorhersehbar. Die Marktlage während der Leasingdauer schwer einzuschätzen und somit ist der kalkulierte Restwert oft nicht haltbar und eine Nachzahlung wird fällig.
Bedenke, dass die Differenz zwischen kalkuliertem Restwert und tatsächlichen Restwert am Ende der Laufzeit von dir bezahlt werden muss. Am Ende bleibt zu sagen, dass ein Restwertleasing fast nie ein gutes Geschäft ist. Da man für den Restwert haftet und die Raten nur bei einem optimistischen Restwert attraktiv sind. Wir empfehlen daher bei Elektroautos, sich lieber nach einem Kilometerleasingvertrag umzusehen.

Welche Vorteile hat ein Kilometerleasing?

Wenn du dich für ein Kilometerleasing entscheidest, hast du folgende Vorteile:
  • Fahrleistung bestimmt die Leasingrate: Beim Kilometerleasing bestimmt die Fahrleistung die monatliche Leasingrate. Je niedriger die Fahrleistung, desto niedriger die monatliche Leasingrate
  • Individuelle Fahrleistung: Du kannst deine Fahrleistung auf deine Bedürfnisse abstimmen und individuell vereinbaren. Vertraglich festgelegte Fahrleistung liegen in der Regel bei 10.000, 20.000, 30.000 Kilometern oder mehr.
  • Geringes Kostenrisiko: Beim Schließen des Leasingvertrages wird der Preis für eventuelle Mehrkilometer bereits festgelegt. Solltest du doch mehr Kilometer fahren als gedacht, kannst du dir so deine Zusatzkosten jederzeit berechnen – ebenso für Minderkilometer.
  • Hohe Planungssicherheit: Anders als beim Restwertleasing ist das Kilometerleasing eine Rechnung mit großer Kostentransparenz und ohne Unbekannte. Das Restwertrisiko des E-Autos am Ende der Laufzeit trägst nicht du, sondern der Leasinggeber.

Welche Nachteile hat ein Kilometerleasing?

Wenn du dich für ein Kilometerleasing entscheidest, hast du folgende Nachteile:
  • Nachzahlung bei überschrittener Kilometerlaufleistung: Wie schon erwähnt, kannst du beim Kilometerleasing mehr Kilometer fahren, wie Anfangs vereinbart. Beachte aber, dass du diese nachzahlen musst.
  • Geringerer Erstattungssatz bei weniger Kilometerlaufleistung: Wenn du weniger Kilometer fährst als im Leasingvertrag vereinbart wurde, erhältst du eine Rückzahlung pro Minderkilometer. Der Ersatzsatz pro Minderkilometer bewegt sich häufig im niedrigen Cent-Bereich.
  • Höhere Leasingraten: Dadurch, dass das Restwertrisiko bei der Leasinggesellschaft liegt, sind die monatlichen Raten höher als bei einem Restwertleasing.
Unserer Meinung nach überwiegen die Vorteile eines Kilometerleasings. Insbesondere bei Elektroautos. Deswegen empfehlen wir dieses ausschließlich unseren Kunden. Du wirst auf unserer Website ausschließlich Kilometerleasing-Angebote finden.

Was du beim Leasing grundsätzlich beachten solltest!

  • Das Elektroauto befindet sich zu keinem Zeitpunkt in deinem Besitz. Dies verhält sich beispielsweise bei einer Finanzierung anders. Am Ende der Leasinglaufzeit musst du dein E-Auto wieder abgeben. Deshalb ist es ratsam, dass du dein E-Auto gut behandelst und pflegst. Beschädigungen mindern den Restwert und können zu Nachzahlungen bei der Leasingrückgabe führen.


  • Solltest du mit deinem Leasingfahrzeug in einen Unfall verwickelt werden, kommt entweder die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners oder deine Vollkaskoversicherung für Schäden auf. Durch den Unfall wird aber dein E-Auto an Wert verlieren. Unter Umständen musst du die Differenz zum vorherigen Wert zahlen.

    Solch ein Wertverlust ist oft recht hoch. Eine sogenannte Gap-Versicherung kann sinnvoll sein. Diese zahlt die Differenz zwischen vertraglich festgelegten Restwert und dem tatsächlichen Wert des Fahrzeugs nach einem möglichen Unfall.


  • Eine vorzeitige Kündigung des Leasingvertrages ist in den meisten Fällen nicht zulässig. Dies ist nur in Ausnahmefällen, wie z. B. bei einem Totalschaden oder dem Diebstahl des E-Autos möglich.

Vorsicht vor versteckten Kosten

Grundsätzlich solltest du daran denken, dass beim Leasing immer eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen werden muss. Solch eine Versicherung ist teurer als eine Teilkaskoversicherung und belastet den Geldbeutel.
Jedoch sind die Versicherungskosten bei einem E-Auto in der Regel geringer als bei einem vergleichbaren Verbrenner. Darüber hinaus bist du als Leasingnehmer während der Leasinglaufzeit für die Pflege und Wartung verantwortlich. Auch anfallende Reparaturen können zusätzliche Kosten verursachen. Für diese muss meistens eine Vertragswerkstatt aufgesucht werden. Die dortigen Kosten liegen häufig ebenfalls höher als bei freien Werkstätten.
Eine Wahl hast du aber nicht – du bist meist verpflichtet, eine Vertragswerkstatt oder einen vorab benannten Kooperationspartner aufzusuchen. Diese Werkstattbindungen sind oftmals Bestandteil des Leasingvertrages.
Gut zu wissen: Bei einem Full-Service-Leasing oder auch All-Inklusive-Leasing sind alle Kosten, die während der Nutzung des Autos entstehen, abgedeckt. Die Leasingrate erhöht sich dadurch allerdings. Informiere dich bei deinem Verkaufsberater zu den Konditionen.

Fazit - Restwert oder Kilometerleasing

Restwert oder Kilometerleasing - Im direkten Vergleich der beiden Leasingarten gewinnt das Kilometerleasing deutlich. Nicht nur für Privat-, sondern auch für Gewerbekunden. Die attraktiven monatlichen Leasingraten beim Restwertleasing können die höhere finanzielle Unsicherheit und das nahezu unkalkulierbare Restwertrisiko nicht ausgleichen. Im Gegensatz punktet das Kilometerleasing mit Planungssicherheit und großer Kostentransparenz.
Die klaren und eindeutigen Vertragskonditionen des Kilometerleasings erlauben es dir, deine Leasingkosten genau zu planen. Alle relevanten Informationen sind bei Vertragsunterzeichnung bekannt. Dazu zählen die Leasingrate, eine eventuelle Sonderzahlung sowie die exakten Kosten für Mehr- und Minderkilometer.
Solch eine Planungssicherheit bietet das Restwertleasing nicht. Hier wird mit Annahmen gearbeitet. Dies ist gerade bei Elektroautos kritisch zu betrachten. In den meisten Fällen kommt es daher nach Ablauf des Leasingvertrags zu einer Nachzahlung. Die verlockend günstigen Monatsraten können diese meist nicht abfangen.
Unsere Empfehlung bei E-Autos: Ganz klar das Kilometerleasing!