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Was ist Leasing und wie funktioniert es?

Erstellt: 3. Jan. 2022 | Aktualisiert: 5. Dez. 2022
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Was ist Leasing?

Leasing (zu Deutsch: Vermietung) ist eine moderne und zeitgemäße Methode, um ein Fahrzeug nutzen zu können. Es erfreut sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit. Dabei steht der Aspekt des Gebrauchs im Vordergrund. „Nutzen statt besitzen“ lautet das Motto – ähnlich wie du es von deinem Netflix Abo und anderen Mietmodellen kennst.

Inhaltsverzeichnis

Bei einer solchen Finanzierung schließt du als Leasingnehmer mit dem Leasinggeber einen Vertrag über die Nutzung eines Fahrzeugs über einen vereinbarten Zeitraum. Während dieser Vertragslaufzeit zahlst du als Nutzer dem Leasinggeber eine monatliche Leasingrate. Der Leasinggeber bleibt aber der Eigentümer des Fahrzeugs.
Leasingangebote bei traditionellen Händlern sind allerdings häufig intransparent und schwer zu vergleichen. Mit Einfach E-Auto findest du nicht nur dein passenden E-Mobilität Paket, unsere Experten helfen dir auch beim Vergleichen deiner Angebote.
Unsere Leasingangebote sind zudem übersichtlich vergleichbar und komplett transparent dargestellt. So wird das Elektroauto-Leasing für dich zum Kinderspiel. Doch wie funktioniert das überhaupt?

Wie funktioniert E-Auto Leasing?

Das Leasing eines Fahrzeugs funktioniert ähnlich wie die Miete einer Immobilie. Ein Leasinggeber (Vermieter) überlässt das Auto über einen vorher definierten Zeitraum einer Person- dem Leasingnehmer (Mieter). Dieser darf während des Leasingzeitraums das Fahrzeug nutzen. Im Gegenzug erhält der Leasinggeber, auch Leasinggesellschaft oder Leasingbank genannt, vom Leasingnehmer eine feste Gebühr: Die monatliche Leasingrate.
Die Rate setzt sich vereinfacht aus folgenden Komponenten zusammen: Erstens, einem Ausgleich für den Wertverlust, der durch den Gebrauch des Autos entsteht. Und zweitens, einer Nutzungsgebühr, welche für die dauerhafte und ausschließliche Nutzung gezahlt werden muss.
Das gewählte Fahrzeug bleibt während der Laufzeit im Besitz des Leasinggebers. Als Leasingnehmer profitierst du von den diversen Vorteilen. Die Leasinglaufzeit beträgt meist zwischen zwölf und 48 Monaten. Ein Fahrzeugkauf wird beim Elektroauto-Leasing meist nicht angestrebt. Durch eine offene Vertragsgestaltung ist dies aber möglich. Am Ende der Laufzeit gibt der Leasingnehmer das Fahrzeug zurück an den Leasinggeber zurück. Dieser kümmert sich auch um den Wiederverkauf des Fahrzeuges. Der Leasingnehmer kann sich um ein neues Leasing kümmern.

Wie viel kostet es ein E-Auto zu leasen?

Die monatliche Leasingrate hängt von verschiedenen Faktoren ab:
  • Gewähltes Modell,
  • Der jeweiligen Laufzeit
  • Jährlichen Fahrleistung
Als Faustregel gilt: Je teurer der Listenpreis des Herstellers für ein Fahrzeug ist und je mehr Kilometer pro Jahr gefahren werden, umso höher wird die Leasingrate ausfallen. Diese kann bei günstigen Angeboten bereits bei rund 50,- € starten. Bei besonders teuren Fahrzeugen sind aber auch schnell über 1.000,- € möglich. Die meisten Leasingangebote liegen zwischen 100,- € und 500,- € im Monat. Zudem fallen meist auch noch einmalige Überführungskosten an. Diese liegen unserer Erfahrung nach zwischen 400,- und 900,- €.

Wie lange muss man ein E-Auto leasen?

Wenn du ein E-Auto leasen möchtest, zahlst du eine Leasingrate über die Dauer des Leasingvertrages. Die Laufzeit liegt in der Regel bei 12, 24, 36 oder 48 Monaten. Ein vorzeitiges Kündigen des Leasingvertrages ist nur in Ausnahmefällen (z. B. Arbeitslosigkeit) möglich. Zudem musst du das Elektroauto für eine gewisse Zeit halten, um die volle Elektroauto-Förderung zu erhalten. Alle Informationen zur E-Auto Förderung findest du hier: Elektroauto-Leasing Förderung: Alles was du wissen musst!

Ist leasen sinnvoll?

Die kurze Antwort lautet: In den meisten Fällen ja. Zudem liegt das Leasing eines Autos voll im Trend. Über ein Drittel aller Fahrzeuge werden in Deutschland zurzeit geleast, Tendenz ist weiterhin stark steigend.
Ganz nach dem Motto „nutzen statt besitzen“, bietet ein E-Auto Leasing viele Vorteile. Die Vor- und Nachteile haben wir dir in einem separaten Beitrag zusammengestellt: E-Auto leasen oder kaufen – was ist besser?

Welche Formen des Leasings gibt es?

Die relevanten Leasingarten sind Restwertleasing und Kilometerleasing.

Wer bekommt beim Leasing den Fahrzeugbrief und wer steht drinnen?

Ein Fahrzeugbrief enthält alle Angaben über den offiziellen Eigentümer des Fahrzeugs. Offiziell wird dieser auch Zulassungsbescheinigung Teil II genannt und bleibt im Besitz des jeweiligen Leasinggebers, da dieser weiterhin der Eigentümer des Fahrzeugs ist. Den Fahrzeugschein erhält hingegen der Leasingnehmer.

Ist die Versicherung beim Leasing enthalten?

Nein, beim klassischen Leasing ist die Versicherung nicht in der monatlichen Leasingrate enthalten.

Ist beim Leasing die Steuer bereits dabei?

Nein, die Kfz-Steuer ist nicht in der Leasingrate enthalten. Diese muss zusätzlich abgeführt werden. Das Schöne bei Elektroautos? Bis ins Jahr 2030 fällt keine Kfz-Steuer für reine Elektroautos an.

Wer darf alles mit einem Leasing Auto fahren?

Das geleaste Fahrzeug darf nur vom Leasingnehmer selbst gefahren werden. Achte darauf, dass die Mitnutzung von weiteren Personen vertraglich reguliert ist. Ist der Leasinggeber einverstanden, müssen die weiteren Fahrer in die Kfz-Versicherung mit aufgenommen werden. Dieser Zusatz sorgt allerdings meist für einen höheren Versicherungsbeitrag.

Wie alt muss man sein, um ein Auto zu leasen?

Es kommt auf den Leasinggeber an. Die meisten Anbieter bieten ein Leasing eines Fahrzeugs für Personen ab 18 Jahren an. Es gibt aber auch Leasinggeber, die setzen ein Mindestalter von 21 Jahren voraus, um ein Leasingfahrzeug zu erhalten.

Wird ein Leasingvertrag in der Schufa eingetragen?

Ja, Leasingverträge werden genau wie alle anderen Teilzahlungsgeschäfte und Rahmenkredite, bei der Schufa eingetragen.

Was bedeutet der Nettodarlehensbetrag beim Leasing?

Der Nettodarlehensbetrag ist der reine anfallende Kreditbetrag ohne Zinsen oder anfallende Bearbeitungsgebühren, welcher von der Leasingbank für das Fahrzeug in Anspruch genommen wird. Der Betrag bildet die Grundlage für die Berechnung der monatlichen Leasingrate. Es handelt sich um eine Pflichtangabe bei Privatleasingangeboten. Der Wert bezieht sich immer auf die vom Anbieter beworbene Basis-Rate und Basis-Lauflaufleistung und kann bei einer anderen Laufleistung/Laufzeit eventuell abweichen.

Was ist eine Sonderzahlung bei Leasing?

Die Sonderzahlung, oft auch Leasingsonderzahlung oder nur Anzahlung genannt, ist eine Einmalzahlung an den Leasinggeber. Diese wird zu Beginn des Leasings gezahlt. Bei Elektroautos entspricht diese in den meisten Fällen der Höhe der aktuellen Förderungen.
Prinzipiell kann die Höhe der Sonderzahlung aber durch den Leasingnehmer frei gewählt werden. Durch die Anzahlung wird die Höhe der monatlichen Leasingraten direkt beeinflusst und gesenkt.
Merke: Je höher eine Sonderzahlung ausfällt desto geringer ist die zu zahlende Leasingrate.

Was ist der Leasingfaktor?

Mithilfe des Leasingfaktors lassen sich Leasingangebote objektiv miteinander vergleichen.
Der Fiat 500e
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Wallbox-Gutschein 50 €
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