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Welche Reichweiten haben Elektroautos?

#E-Auto
Die Reichweite von Elektroautos ist bei vielen Diskussionen immer noch ein großes Thema. Nicht nur Interessenten beschäftigen sich mit der Reichweite ihres E-Autos. Vor allem Elektroauto Kritiker betonten immer, dass die Reichweite der Elektroautos zu gering sei. Doch ist das wirklich so? Wir hier alle Fragen rund um das Thema „Elektroauto Reichweiten“.

Kamen E-Autos in den letzten Jahren im Durchschnitt gerade einmal ca. 150 Kilometer weit hat sich die Reichweite in der Zwischenzeit vervielfacht. Heutzutage erreichen die Stromer durchschnittlich Reichweiten von 250 bis 350 Kilometer. Viel mehr, wie der deutsche Durchschnitt an einem normalen Arbeitstag mit 40Kilometern zurücklegt. In Zukunft wird dieser Wert dank immer leistungsstärkerer Batterien weiter stark steigen und noch größere Reichweiten ermöglichen.

Welche Reichweiten haben Elektroautos?

Je nach Fahrzeug liegt die Reichweite eines Elektroautos aktuell in der Praxis zwischen 100 und 770 Kilometern. Wie weit ein E-Auto kommt, hängt maßgeblich von zwei Faktoren ab.

  • Batteriegröße des Fahrzeugs
  • Stromverbrauch des Fahrzeugs


Die Größe bzw. die Speicherkapazität der Batterie wird in Kilowattstunden (kWh) angegebenen. Kleine elektrische City-Flitzer, wie der Mini Cooper SE oder der Renault Zoe haben kleinere Akkus (zwischen 15-35 kWh) verbaut. Zwar haben sie dadurch geringere Reichweiten, sind aber auch erheblich günstiger und leichter wie ihre großen Brüder. Häufig können Sie zudem serienmäßig mit 22 kW laden. Somit erhalten die Stadtautos in kurzer Zeit, wie z.B. beim Einkaufen oder dem Kinobesuch, genügend Reichweite, um die nächste Fahrt zu absolvieren.

Welche E-Autos können mit 22 kW laden?

E-Autos mit großen Batterien von 100 kWh und mehr bieten genügend Energie, um lange Strecken (über 250 Kilometer) ohne Ladestopp zurückzulegen.. Zusätzlich können die großen Akkus schnell Energie auf und abgegeben. Zum Beispiel kann ein Mercedes EQS dank seiner 200 kW Schnellladeleistung in rund 15 Minuten wieder 300 Kilometer Reichweite nachladen. Aber auch hohe Fahrleistungen und sehr schnelle Beschleunigungen sind problemlos möglich.

Bei der Effizienz macht sich das Gewicht bemerkbar. Während E-Autos mit mittleren Akkugrößen wie der Hyundai Kona oder der BMW i3 mit 15 kWh die 100 Kilometer knacken, schaffen das Elektroautos mit sehr großen Batterien nicht. Sie benötigen 25 kWh und mehr für die 100 Kilometer.

Welches sind die schnellsten E-Autos?

Wann kommen E-Autos mit mehr Reichweite?

Vor allem die Premiumhersteller setzen mit jedem neuen Modell, das auf den Markt kommt, neue Maßstäbe. Wir gehen davon aus, dass es bis 2025 einige Elektroautos mit einer Reichweite von über 1.000 Kilometern verfügbar sein werden.

Welches E-Auto hat die größte Reichweite?

Die größte Reichweite besitzt aktuell der EQS von Mercedes. Das Modell kommt satte 770 Kilometer (WLTP) weit. Zum Vergleich: ein BMW 118i Sport Line Steptronic kommt laut ADAC nur auf 625 Kilometer.

Der EQS ist somit absoluter Spitzenreiter in Sachen elektrischer Reichweite. Die Batterie hat ein nutzbare Kapazität von 107 kWh und der Verbrauch liegt bei knapp 17,8 bis 21,8 kWh/100 km. Umgerechnet in Liter entspricht dies einem Verbrauch von 1,8-2,2 Litern Diesel auf 100 Kilometer.

Was kostet ein Kilometer mit dem Elektroauto?

Natürlich kommt es, wie auch beim Verbrenner auf die individuelle Fahrweise und die Fracht an, die sich im Fahrzeug befindet.

Damit du aber ungefähr deinen Verbrauch und die Kosten berechnen kannst, multipliziere den Preis einer Kilowattstunde mit der geladenen Anzahl an Kilowattstunden pro Aufladung und teile diese Summe durch die gefahrenen Kilometer. Dann erhältst du den Preis in Euro für einen elektrisch gefahrenen Kilometer.

Beispielrechnung:
  • Kosten: 30 Cent für 1 kWh
  • Geladene kWh: 50
  • Gefahrene Kilometer: 100
  • Ergebnis: 15 Cent pro Kilometer

Wie berechnet man die Reichweite eines E-Autos?

Um die Reichweite deines Elektroautos zu berechnen, kannst du dich grob an der folgenden Faustformel orientieren. Zunächst benötigst du die Speicherkapazität des Akkus bzw. der Batterie und den Energieverbrauch. Beide Werte kannst du in der Regel von deinem Auto-Display bzw. in der App deines Herstellers ablesen. Alternativ findest du diese Werte in der Betriebsanleitung.

Reichweite (km) = Batteriekapazität (kWh) ÷ Energieverbrauch (kWh/100km) x 100

Was kosten 100 Kilometer mit dem Elektroauto?

Eine Kilowattstunde kostet in Deutschland aktuell ca. 30 Cent. Der durchschnittliche Verbrauch eines elektrischen Mittelklassewagens liegt bei 15 Kilowattstunden. Diese 15 Kilowattstunden kosten bei einem Preis von 30 Cent rund 4,50 Euro (Stand: 2021).

100 Kilometer Fahrstrecke kosten somit 4,50 Euro (Beispielrechnung)

Aber aufgepasst Je nach Lade- bzw. Stromtarif kann sich der Preis ändern.

Welche Reichweite benötige ich?

Vor dem Kauf eines jeden Fahrzeuges solltest du dich fragen, welche Anforderungen du an das Fahrzeug hast. Welches E-Auto passt zu mir?

Wenn du deine täglichen Fahrstrecken und Anforderungen kennst, muss es nicht ein (meist teureres) E-Auto mit großer Reichweite sein. Vielleicht genügt auch ein City-Flitzer mit weniger Reichweite. Zum Beispiel der Smart EQ, der Seat Mii electric oder der Honda E? Oder darf es die etwas geräumigere Renault ZOE sein - die ganz nebenbei den Titel “meistverkauftes E-Auto” in Deutschland innehat?

Des Weiteren muss ein großes Umdenken passieren. Das Auto steht sowieso über 90 % des Tages und wird nicht bewegt. Mit E-Autos nutzt du diese Zeit und lädst überall dort, wo du sowieso stehst. Zum Beispiel bei Arbeitgeber, beim Einkaufen oder über Nacht zuhause.

Du siehst, die Reichweite eines Elektroautos ist gar nicht so entscheidend, wie viele behaupten. Solltest du doch häufiger (mehr wie 2-mal die Woche) Strecken über 250 Kilometer zurücklegen. Achte darauf, dass dein E-Auto ein CCS-Anschluss besitzt.

Welche Sonderausstattung ist bei E-Autos sinnvoll?

Fazit

Die Diskussion um die Reichweite von Elektroautos wird genauso wie der Ausbau der Ladeinfrastruktur Gesprächsthema Nr. 1 bleiben - so viel steht fest. Wer sich aber mit Thema tiefer auseinandersetzt, merkt schnell, dass die bereits heute erreichten Reichweiten in den meisten Fällen mehr als ausreichen. Zusätzlicher positiver Nebeneffekt: Du sparst dir im Vergleich zu einem Verbrenner dank der niedrigeren Stromkosten jede Menge Geld für jeden gefahrenen Kilometer.